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Far Cry 4

Angespielt: GTA 5 mit Dumbos gegen Gatling-Jeeps

Vorschau Benjamin Kratsch

Fazit:

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Ubisoft hat die E3 mal wieder nahezu im Alleingang gewonnen: "Rainbox Six: Sieg" war die Mega-Überraschung der Messe und "Far Cry 4" hat alles, was ein echter Blockbuster braucht: Charakter, Spieltiefe, viele kreative und verrückte Ideen. Es ist gut, dass sich Ubisoft Montreal das Feedback von Presse und Fans zu Herzen genommen und dieses Mal einen Protagonisten installiert, der tiefer in die Geschichte der Kultur verwickelt ist. "Far Cry 3" wandelte sich zu schnell, Brody wurde zu schnell vom Normalo zum Supersoldat und letztlich sogar Anführer der Eingeborenen. Min hingegen erinnert stark an Vaas, er ist ähnlich zynisch und sadistisch veranlagt. In einer Szene macht er sogar einen Selfie mt uns, das ist schon sehr strange, passt aber zu Ubisofts Autorenteam.

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In Sachen Gameplay hat uns die Vertikalität überrascht. Wer sich ein bisschen umschaut, der findet oft ganz neue Wege und Angriffsmöglichkeiten, etwa indem wir mit dem Kletterhaken Felsspalten erklimmen und so von oben aus ein Fort angreifen. Oder uns auf einen Elefanten schwingen und mit ihm ein Tor niederwalzen. Oder sogar einen Jeep umschmeissen oder uns mit voller Wucht gegen einen Truck schmeissen, so die Soldaten hinten rausfallen und sich mit vorher platzierten Sprengfallen oder klassischem Sturmgewehr-Kugelhagel schnell beseitigen lassen. Auch die Koop-Komponente ist extrem spannend, weil Ubisoft scheinbar plant Koop-Spieler kostenfrei einzuladen. Will heissen: wenn ihr euch eine Kopie von "Far Cry 4" für Next-Gen kauft, dürfen bis zu drei weitere Kumpels kostenfrei mitspielen - ohne sich den Titel selbst kaufen zu müssen.

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