Final Fantasy XIV: Dawntrail - Test / Review

Die Reise nach Tuliyollal

Test Video larissa.baiter getestet auf PC

Der Weg ist das Ziel

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Während wir Wuk Lamat helfen, ihre Aufgaben zu lösen, erfahren wir auch immer mehr über unsere Begleiter, die teilweise ihre eigene Hintergrundgeschichte bekommen, und treffen auf dem Weg auf alte Bekannte. Dabei werden auch die zwei neuen Jobs Viper und Piktomant eingeführt und direkt in die Handlung mit eingebunden. Schade nur, dass es zwei Angreifer-Jobs sind. Dadurch lassen sich Inhalte neben der Hauptquest-Reihe kaum damit bestreiten, da fast jeder die zwei neuen Jobs ausprobieren will und es allgemein schon mehr Angreifer als Verteidiger oder Heiler gibt. Daher können wir nur raten: Wenn ihr die neuen Jobs ausprobieren wollt, tut euch mit einem Verteidiger oder Heiler eurer Wahl zusammen. Immerhin ist es ein MMOG, und so lassen sich die endlosen Warteschlagen, die ihr sonst habt, um euch für neue Inhalte anzumelden, drastisch verkürzen.

Die zwei neuen Jobs und viele neue Änderungen

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Wie bisher bei jeder Erweiterung gibt es zwei neue Jobs, die zehn Stufen vor dem MaximalLevel des vorherigen Add-ons starten. Das bedeutet, beide Jobs starten auf 80 und können so relativ rasch auf die neue Höchststufe 100 hochgespielt werden. Vorbedingung, um einen dieser Jobs freizuschalten, ist jedoch, dass man bereits einen anderen Job schon auf mindestens 80 gespielt hat. Viper ist der neue Nahkämpfer. Mit seinen zwei Klingen, die sich zusammen zu einer Doppelklinge vereinen lassen, schnetzelt er sich durch die schwierigsten Gegner durch. Die Animationen sehen fantastisch aus. Die Geschwindigkeit des neuen Jobs fühlt sich etwas stressig an und noch etwas unausgereift. Mal schauen, ob sich das noch einpegelt oder allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt noch mal angepasst wird. Piktomant ist die neue Magierklasse, doch statt mit Feuerbällen schiesst sie mit wilden Farbklecksen um sich - eine wirklich kreative Idee, eine neue Magierklasse einzuführen, die Pinsel schwingend bunte Farbkreise auf dem Boden malt und damit die Gruppe unterstützt. Die ersten Bob-Ross-Imitationen gibt es natürlich bereits.

Doch auch die bestehenden Jobs bekommen neue Fertigkeiten, oder bestehende Fertigkeiten werden ersetzt, abgeändert bzw. weggenommen. Dadurch verändert sich das Spielgefühl, und man entdeckt womöglich einen neuen Lieblingsjob.

Lange Warteschlangen für Angreifer-Jobs

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Wenn ihr jedoch einen Heiler oder Verteidiger spielt, seid ihr nicht wirklich auf andere Spieler angewiesen. "Final Fantasy XIV" schafft es leider auch diesmal nicht, dass die Spieler wirklich zusammen hochstufen können, und so bleibt der soziale Aspekt leider etwas vernachlässigt. Da auch niemand die Geschichte vorwegnehmen will, bleibt der Kreis von Leuten, mit denen man sich austauschen kann, recht klein, und irgendwie fühlt sich die Erweiterung von "Final Fantasy XIV: Dawntrail" bisher recht einsam an. Hoffentlich wird sich das mit zusätzlichen Inhalten und weiteren Herausforderungen noch ändern. Und vielleicht schafft es Square Enix irgendwann auch mal, dass man zusammen questen kann und nicht ständig aus der Gruppe gehen muss, um allein die Hauptquest-Reihe weiterzuspielen.

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