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FIFA 14

Mit Xbox One und PS4 spielste besser

Vorschau Benjamin Kratsch

„FIFA 14“ – GAMES.CH spielt in der Münchner Allianz Arena und auf der Comic Con in San Diego das neue „FIFA“, sagt euch was die brandneue Ignite-Engine auf Xbox One und Playstation 4 kann, warum sich Trikot-Zupfer freuen dürfen, inwiefern der Effet die Ballphysik verändert und warum sich aus weniger Ballstafetten auch weniger Tore ergeben. „FIFA 14“- Mega-Preview.

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17 Jahre „FIFA“ habe ich erlebt. Von 96 bis heute, auf Xbox One und Playstation 4. Ich weiss noch wie ich als 10-jähriger Stepke voller Stolz 30 Mark für die „Gold Games“ bezahlt habe. Da waren 12 Spiele drin, unter anderem „Dungeon Keeper“ und „FIFA 96“. Das Geld stammte von Oma Christa –fürs Rasenmähen, Blumen wässern und Erdbeeren ernten, ein super Geschäft. Ein Gamepad hatte ich damals noch nicht, meine Eltern kaufen mir zum Geburtstag einen Joystick. Im Nachhinein ein cleverer Schachzug meines Papas, der damals auch einen für Flugsimulationen wie „Microsoft Flightsimulator“ und „Flightsimulator X- F16“ brauchte. So glitten meine Finger über den Joystick, auf den rechten oberen Button hatte ich den Pass-Knopf gelegt, auf den Feuerknopf hingegen Schuss. Künstliche Intelligenz war damals noch mehr oder minder ein Fremdwort, ich habe bald herausgefunden das ich mit meinem Stürmer nach links aussen ziehen musste, dann die Pille nach links schieben und in einem bestimmten Winkel abschiessen. Das Gesamtbudget von „FIFA 96“ war vermutlich geringer als die Millionen, die Messi als Testimonial für „FIFA 14“ bekommen dürfte.

17 Jahre später: Xbox One und die GANZE Welt des Fussballs.

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Heute bin ich 27 und werde fürs Anspielen von Fussballsimulationen bezahlt. Quasi noch ein besserer Deal als bei Oma Christa. Damals waren noch die ganz grossen Sprünge drin, schliesslich waren die Spieler nur mit sehr viel Fantasie zu erkennen. Ein Lars Ricken beispielsweise an der eckigen Kurzhaar-Frisur oder ein Kalle Riedel an Locken, die mehr aussahen wie aneinander geklebte Toiletten-Rollen auf seinem Kopf. Und wie sieht „FIFA 14“ aus? Auf Xbox 360 und PS3 vielleicht minimal besser als letztes Jahr, grosse Sprünge sind auf der alten Hardware nicht mehr drin. Zu unseren alten Spielgefährten werden wir aber ohnehin bald „Tschüss, war schön mit euch“ sagen, in den wohlverdienten Ruhestand schicken und Xbox One sowie PS4 an ihrer Stelle setzen

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