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FIFA 16 - Test

Der König der Fussball-Simulationen gibt sich die Ehre

Test Stefan Tschumi getestet auf Xbox One

Wie heisst es so schön: Alles neu macht der Mai. Dies stimmt nicht ganz. Zumindest nicht in Bezug auf EA Sports. Alles neu macht der Herbst. Dies passt schon eher. Denn nach dem Release von "Madden NFL 16" und "NHL16" folgt nun auch noch der neuste Ableger der FIFA-Franchise. “FIFA 16“ nennt sich die Cashcow aus dem Hause EA Sports. Was das Spiel bietet haben wir uns angeschaut.

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Jaja, der König Fussball. Er regiert in gewisser Weise eben schon die Welt. Zumindest die Sportwelt. Und auch wenn es nicht mehr cool oder schön ist die vier Buchstaben - welche die Fussballwelt bedeuten - im Namen zu tragen, so führt EA Sports die Tradition doch fort. Und warum auch nicht. Korruption und umstrittener noch Präsident hin oder her. FIFA ist halt ein starker Brand. Dies weiss auch EA Sports. Kein Sporttitel ist im deutschsprachigen Raum derart wichtig wie die Fussball-Franchise. Kein anderer Sport-Titel wird jeweils derart heiss ersehnt erwartet. So auch dieses Jahr. Besonders nach dem letztjährigen Auftritt von Konami und ihrem "Pro Evolution Soccer 15". Das Spiel hat "FIFA 15" echt Feuer unter dem Hintern gemacht. Spielerisch war es top. Bei den Lizenzen kam es nicht annähernd an FIFA heran. Sieg also noch für den König der Fussball-Spiele. Aber Konami hat einige Neuerungen angekündigt. Dies fordert natürlich die Jungs von EA. In dem Sinne: Lasst den Kampf um den Fussball-Thron beginnen.

Der ewige Cover-Athlete

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Nimmt man das Cover in die Hand, so erblickt man nicht wirklich eine grosse Neuerung. Seit Jahr und Tag steht da der kleine argentinische Ballkünstler Lionel Messi. Zugegeben, das Trikot ist jedes Jahr anders. Der Spieler aber hält sich so hartnäckig wie ein Kaugummi an der Schuhsole. Man soll mich nicht falsch verstehen, Messi ist ein Weltklasse Fussballspieler, zweifelsohne. Doch ganz im ernst, ein Wechsel diesbezüglich wäre doch mal schön. Und zwar nicht nur beim anderen Spieler der sich jeweils in den Schatten von Messi aufs Cover stellen darf. Wie wäre es zum Beispiel mit dem legendären CR7? Bevor ich jetzt hier aber den Krieg ums Cover lostrete und eine Debatte auslöse wer nun der beste Spieler sei, möchte ich diesen Exkurs auch so gleich wieder beenden. Klasse Spieler sind sie beide. Ich meine ja nur, weil Real Madrid und EA Sports jetzt diesen Vertrag haben und EA somit offizieller Videogame Partner von Real ist. Sei es wie es will, das Cover sagt ja ohnehin nichts über den Inhalt eines Spiels aus. Deshalb Fussballschuhe geschnürt, Stulpen hochgezogen und ab auf das digitale Grün.

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