„Ghost in the Shell“ kehrt 2026 als neue Anime-Serie zurück und setzt dabei auf gezielte Nostalgie, ohne sich in ihr zu verlieren.
Der erste Trailer lässt erkennen, dass das Studio Science Saru sich stärker am Original-Manga von Masamune Shirow orientiert, ein Ansatz, der bei Fans gut ankommen dürfte. Im Zentrum steht erneut Major Motoko Kusanagi. Die Geschichte spielt im Jahr 2029 und folgt der Jagd nach einem sogenannten „Ghost Hacker“: einem digitalen Angreifer, der nicht nur Systeme infiltriert, sondern Identitäten manipuliert. Visuell greift der Trailer einen klaren 80er-Jahre-Look auf, kombiniert mit neongetränkten Stadtbildern und schnellen, fragmentierten Actionszenen.
Ob die Serie die angedeutete Tiefe auch über mehrere Folgen hinweg trägt, zeigt sich im Sommer. Wer Cyberpunk mit philosophischem Unterbau schätzt, sollte das Projekt definitiv im Blick behalten.
