James Gunns Superman-Neustart

DC setzt auf Hoffnung statt Hochglanz

News Jasmin Peukert

Ein Superman ohne Pathos, aber mit Haltung: James Gunn erklärt in einem Interview, warum Freundlichkeit für ihn die eigentliche Superkraft ist.

James Gunn arbeitet derzeit parallel an einem neuen „Superman“-Film und am Umbau von DC Studios – ein Balanceakt, der viel abverlangt. Trotzdem setzt er bei dem Ganzen auf Optimismus, emotionale Zugänglichkeit und popkulturelle Klarheit. Gleichzeitig lenkt er gemeinsam mit Peter Safran die Geschicke von DC Studios. Für Gunn ist das Projekt mehr als ein weiterer Blockbuster. Es gilt als Richtungsentscheidung für das gesamte DC-Universum. Der Druck ist da – erst recht in einer Branche, die sich gerade rasant verändert.

Dabei überrascht sein Ansatz. Er interessiere sich weniger für Grösse und Mythologie, sondern für Charakter. Sein Superman ist kein unfehlbarer Übermensch, sondern jemand, der versucht, das Richtige zu tun. Inspiration fand er unter anderem in Grant Morrisons Comic „All-Star Superman“.

Auch hinter den Kulissen bleibt Gunn stetig konsequent. Das Casting war für ihn nicht verhandelbar, David Corenswet überzeugte ihn früh. Und während andere Regisseure auf Preise schielen, bleibt Gunn entspannt. Prestige-Projekte reizen ihn wenig. Ihm gehe es um Wirkung: Lachen, Mitfühlen, vielleicht ein Kloss im Hals.

Quelle: variety.com

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