Die Marke „Star Trek“ zieht sich aus dem Seriengeschäft zurück, während Paramount nun wieder stärker auf einen Kinofilm setzt.
Francis Daley und Jonathan Goldstein („Dungeons & Dragons: Honor Among Thieves“) schreiben, produzieren und inszenieren den nächsten „Star Trek“-Film. Goldstein erklärt, dass sich das Projekt bewusst von bisherigen Produktionen unterscheiden soll, dabei aber den Kern der Reihe bewahren wird. Gemeint sind vor allem Entdeckergeist, Wissenschaft, Diplomatie und Optimismus.
Mit dem Ende von „Starfleet Academy“ und weiteren Serienprojekten geht damit eine mehr als zehnjährige Phase neuer „Star Trek“-Produktionen fürs Fernsehen zu Ende. Künftig könnte die Reihe wieder stärker auf das Kino setzen. Daley und Goldstein wollen dabei jedoch nicht ausschliesslich auf bekannte Figuren, Zeitschleifen und Fan-Referenzen zurückgreifen. Das passt zu einer Entwicklung, mit der sich auch andere grosse Franchises wie „Star Wars“ oder das MCU beschäftigen: Nostalgie kann funktionieren, verliert aber an Wirkung, wenn sie zum eigentlichen Inhalt wird.
