Granblue Fantasy: Relink - Endless Ragnarok - Test / Review

Lohnt sich die recht kostspielige Story-Erweiterung?

Test Sönke Siemens getestet auf PC

Toll inszenierte Story-Kampagne mit vielfältigen Schauplätzen, sympathischen Charakteren und üppiger Spieldauer: So lautete unser Testfazit zu "Granblue Fantasy: Relink", das am 1. Februar 2024 für PS4, PS5 und Windows PCs auf den Markt kam. Knapp zwei Jahre und fünf Monate später erscheint mit "Endless Ragnarok" endlich eine umfangreiche Erweiterung für das Hauptspiel, das jetzt erstmals auch für Switch 2 verfügbar ist. Der DLC wurde hier natürlich direkt integriert. Wir haben uns die recht kostspielige Erweiterung auf PC mal genauer angesehen und fassen alle wichtigen Neuerungen in diesem Test für euch zusammen.

Das Wichtigste gleich vorweg: Um die neuen Inhalte zu erleben, müsst ihr zunächst das Hauptspiel abgeschlossen haben, genauer gesagt die Endgame-Mission "The Tale of Bahamut's Rage". Ist diese Voraussetzung erfüllt, werdet ihr schon bald in ein Gespräch mit der stets einen Gesichtsschleier tragenden Historiath und dem engagierten Priester Rolan verwickelt. Während sie sich freut, euch bei guter Gesundheit zu sehen, redet Rolan bereits Tacheles und berichtet von einer Vielzahl rätselhafter Portale, die rund um den schneebedeckten Neigelith gesichtet wurden - also dem Berg, auf dem auch die Astralbestie Managarmr hauste. Und nun ratet mal, wer der Sache aus den Grund gesehen soll: Richtig, Captain Gran (respektive Captain Djeeta, wenn ihr die weibliche Version spielt) und seine erfahrene Heldentruppe!

Wenig später erhaltet ihr dann auch schon einen ersten Vorgeschmack auf die erste grosse Gameplay-Neuerung. Im sogenannten Konflux-Modus brecht ihr mit drei weiteren KI-Mitstreitern auf, um ebendiese merkwürdigen Portale, hier auch Sphären genannt, zu untersuchen. Der dann folgende Ablauf ist schnell erklärt. Jedes Portal konfrontiert euch mit kurzen Herausforderungen. In einer "Sphäre des Kampfes" etwa stellen sich euch starke Standardgegner in den Weg, und in einer "Sphäre der Technik" warten unter anderem kurze Platforming-Challenges oder Aufmerksamkeitsübungen.

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Bei letzteren tauchen beispielsweise drei identisch gekleidete Matrosen auf einem Schiff auf, die dann mehrfach hintereinander schnell die Plätze tauschen, während ihr versucht, die aktuelle Position der mittleren Person im Blick zu behalten. Das ist spielerisch nicht sonderlich innovativ, erfordert aber volle Konzentration. Gleiches gilt für eine weitere Sphäre der Technik, in der es darum geht, die vorgegebene Umgebung gut zu beobachten, dann durch ein Portal zu gehen und in der neuen Version der Umgebung einen Unterschied zu finden.

Blieben noch die "Sphären des Mühesaals". Sie können erst dann betreten werden, wenn ihr bereits drei reguläre Ebenen gemeistert habt, und sind als Bosskämpfe angelegt, in denen euch besonders dicke Monster die Lebenslichter ausblasen wollen.

Ist eine Ebene geschafft, entscheidet ihr euch zur Belohnung für eine von drei Sphärenkräften, die euer Vorankommen erleichtern. Mit der Sphäre "Ewiger Granat" erhöht sich beispielsweise der Elementarschaden für den aktuellen Durchlauf um fünf Prozent - habt ihr bereits Verstärkungskräfte gesammelt, lässt sich dieser Wert sogar auf zehn Prozent anheben. Oder nehmen wir "Schicksal": Einmal aufgesammelt, erhöht sich die Linkstufe (Details siehe Test des Hauptspiels) damit alle fünf Sekunden um ein Prozent. Unterm Strich bietet die Erweiterung Dutzende solcher Sphärenkräfte, die das Spiel in einem separaten Screen noch einmal auflistet.

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Die im Fliesstext erläuterte Matrosen-Herausforderung in einer Sphäre der Technik im neuen Konflux-Modus

Nach jeder Bosskampf-Ebene folgt zudem eine sogenannte "Sphäre der Leere". Hier erlaubt "Granblue Fantasy: Relink - Endless Ragnarok" ein Speichern. Ausserdem regeneriert sich die Lebensleiste aller Figuren, und alle wichtigen Verbrauchsitems werden aufgestockt. Wer mag, kann beim Ergründer der Sphären darüber hinaus Konflux-Punkte (KP) gegen Sphärenkräfte eintauschen und die Teamkonstellation anpassen.

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