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Gran Turismo 5

Erreichter Perfektionismus ?

Erster Eindruck Roger

Einfacher, aber langweiliger Track-Editor

Über den integrierten Editor wurde ebenfalls bereits im Vorfeld viel geschrieben. Es ist allerdings übertrieben von einem Streckeneditor zu sprechen. Eigentlich handelt es sich mehr um einen Streckengenerator, bei welchem  diverse Faktoren und Parameter definiert werden können.
Nach der Umgebungswahl dürfen die verfügbaren Streckenabschnitte definiert werden. Dabei darf der  Steckenkünstler die Kurvenhäufigkeit, die Trackbreite, Kurvenradien und weitere Faktoren einstellen. Wer mehr erwartet, der wird den Editor enttäuscht auf die Seite legen. Der Track-Generator ist allerdings auch nicht das Wichtigste des Spiels. Hier möchten wir unsere Lesers doch eher auf „ModNation Racers“ verweisen. Damit ist jeder Strecken-Da Vinci definitiv besser bedient!

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Optische Augenweide**

Bereits bei „Gran Turismo HD Concept“ kamen viele Bekannte nicht mehr aus dem Staunen heraus. Einer meiner Kollegen meinte bei der Präsentation des Spiels nur: „Wann ist das Video vorbei? Wann kann ich endlich mal ne Runde Spielen?“  Daran hat sich nicht viel verändert. Ausser, dass die Grafik noch einmal verbessert wurde. Während meines Aufenthalts in Südfrankreich an der GT Academy, Anfang dieses Jahres hatten ich die Möglichkeit, die Nürburg-Ring-Rennstrecke anzuspielen. Leider hatten wir damals nur wenig Zeit die Strecke anzuspielen.

Für alle Grafik-Freaks haben die Entwickler von Polyphony Digital noch einen Photo-Modus integriert. In diesem können die freigespielten Automobile vor diversen Umgebungen abgelichtet werden. Jeder Hobbyfotograf wird seine wahre Freude daran haben. In diesem Modus können Brennweite, Verschlusszeiten oder auch die Blende frei eingestellt werden. Noch viel wichtiger: die Fahrzeuge können beinahe frei in den vorhandenen Locations platziert werden.  Der Fotomodus ist definitiv gut gelungen und macht jede Menge Spass.

Brumm-Brumm-Sound

Eine herausragende Optik macht noch kein gutes Rennspiel. Das hat sich wohl auch Kaz Yamauchi gedacht, der Kopf hinter Polyphony Digitals Meisterwerk. Folglich ist der Soundtrack sehr vielschichtig und passend ausgewählt. Die Motorengeräusche sind ebenfalls perfekt umgesetzt und passen hervorragend. Dieser verändert sich auch entsprechend der Umgebung. Allerdings hat uns der eher plumpe Crash-Sound negativ überrascht. Hier wurde definitiv gepatzt – Schade!

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