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Gwent - Erste Eindrücke zur offenen Beta

Kein Mana, viel Köpfchen

Erster Eindruck Giuseppe Spinella

Lust auf eine Runde Gwent? Wer sich in „The Witcher 3“ fast mehr auf eine Kartenpartie als auf einen Monsterauftrag freute, kann den ganzen Hype um die Open-Beta von „Gwent“ nachvollziehen. Sie ist nun seit einer Weile auf PC, PS4 und Xbox One verfügbar. Wir haben uns intensiv mit diesem neuen Free-to-Play-Sammelkartenspiel beschäftigt und liefern euch nun die ersten Eindrücke zum Kartenabenteuer mit unserem Lieblingshexer Geralt. Ist das Spiel monströs gut oder doch nur monströs?

Jede Karte zählt

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Wer schon mal „Gwent“ in „The Witcher 3“ gespielt hat, wird zweifelsohne viele Aspekte des Spiels wiedererkennen. Doch recht bald wird eines klar: „Gwent“ ist nun viel komplexer und taktischer als früher. Im Grossen und Ganzen ist das Spielprinzip dennoch gleichgeblieben. Ihr zieht am Anfang des Spiels 10 Karten aus eurem Deck. Danach müsst ihr pro Zug eine Karte ausspielen. Diese Karten landen meistens auf eurer Hälfte des halbierten Spielfelds und haben einen Wert. Am Schluss der Runde summiert ihr diese und wenn eure Spielfeldseite einen höheren Wert als die des Gegners vorweist, habt ihr die Runde gewonnen. Gewinnt ihr zwei von maximal drei Runden, gehört der endgültige Sieg euch. Ihr könnt auch strategisch auf weitere Züge während einer Runde verzichten, sobald ihr weit im Vorsprung liegt oder die Runde sowieso verliert.

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An sich ist die Basis des Spiels sehr simpel und vor allem als Anfänger werdet ihr auf einfache Strategien zurückgreifen. Das Schöne an „Gwent“ ist, dass jede Karte zählt. Es gibt keine Mana-Kosten oder -Begrenzungen wie in anderen digitalen Kartenspielen wie etwa „Hearthstone“, „Shadowverse“ oder „Magic“. Bis Ende des Spiels werdet ihr in der Regel alle gezogenen Karten ausgespielt haben. In anderen Spielen mit Mana-Kosten bleiben mächtige Karten oft unbenutzt, da Spiele viel zu früh enden. Hier hingegen könnt ihr die besten und seltenen Karten sogar als erste ausspielen.

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