Hello Kitty Island Adventure (Collector's Edition) - Test / Review

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Wer in den letzten Jahren auch nur ansatzweise in Spielwarengeschäften, in Kinder-Bekleidungsläden oder auf einer Anime- und Gaming-Messe war, weiss: "Hello Kitty" und die gesamte Sanrio-Familie erleben ein neues Hoch. Es gab McDonald's-Kooperationen zwischen "Yu-Gi-Oh!" und Sanrio, Cinnamoroll strahlt einem auf etlichen (Kinder-)T-Shirts entgegen, und jetzt gibt es sogar ein neues Spiel im Sanrio-Universum: "Hello Kitty Island Adventure".

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Das eigentlich bereits im Januar erschienene "Hello Kitty Island Adventure" kam schon für Smartphones heraus und wurde kurz nach dem Release für verschiedene Mobile-Awards nominiert. Wir haben es auf dem iPhone schon vor einiger Zeit ausprobiert und hatten Spass dabei. Jedoch ist der kleine Smartphone-Bildschirm einfach nicht die optimale Grösse für ein Game, in dem man ständig Dinge aufheben und herumhüpfen muss. Deshalb freuen wir uns heute, für euch die Nintendo-Switch-Version von "Hello Kitty Island Adventure" etwas näher zu beleuchten.

Auf zu neuen Abenteuern!

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Zu Beginn des Spiels sitzt ihr mit einer Gruppe von Sanrio-Charakteren im Flugzeug auf dem Weg zu einer verlassenen Freizeitparkinsel, die frischen Wind gebrauchen könnte. Als es im Flugzeug Probleme gibt, müsst ihr abspringen. Doch zum Glück kann Hello Kitty jedem ein paar Luftballons geben, mit denen ihr sicher landet. Auf der kleinen Insel angekommen, findet jeder Charakter schnell seine Aufgabe: Hello Kitty eröffnet ein Café, My Melody renoviert mit euch Häuser, Tuxedosam macht ein Bekleidungsgeschäft auf - und ihr steckt mittendrin. Wer ihr in diesem zuckersüssen Gewusel überhaupt seid? Ein Charakter, der sich im simplen Editor mit einer Handvoll einfacher Anpassungen schnell erstellen und im Laufe des Spiels immer wieder anpassen lässt.

Freundschaften pflegen, Aufgaben erledigen und entspannt leben

"Hello Kitty Island Adventure" ist ein Cozy Game, wie es im Buche steht, und erfindet dabei das Rad nicht neu. Ihr sprecht täglich mit den Charakteren, erfüllt ihre Quests und versucht, mit Geschenken ihre Freundschaft zu gewinnen. Je mehr Mühe ihr euch mit den Präsenten macht, desto schneller knüpft ihr eine starke Bindung. Eine erhöhte Freundschaftsstufe schaltet neue Aufgaben frei oder belohnt euch mit Items, die ihr für das Erfüllen von Missionen benötigt. Habt ihr eine Abneigung gegen einen der knuffigen Charaktere (keine Sorge, wir verurteilen euch nicht - haben wir auch!), müsst ihr diesem Tierchen trotzdem regelmässig Geschenke machen. Das Quest-Design ist so aufgebaut, dass ihr sonst nicht in der Story vorankommt.

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Apropos Story: Die ist nicht besonders tief, aber das erwartet auch niemand bei einem Cozy Game. Ihr helft den Sanrio-Bewohnern der Insel, den Freizeitpark wieder aufzubauen, ihre Läden zu florierenden Geschäften zu entwickeln und alles in Schuss zu halten. Später renoviert ihr verschiedene Ferienhäuser auf der Insel, um Besuchern die bestmögliche Zeit zu bieten. Ausserdem lernt ihr den mysteriösen Charakter TopHat kennen, der seine Erinnerungen an sich und die Insel verloren hat. Ob ihr ihm helfen könnt, verraten wir an dieser Stelle nicht.

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