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Horizon: Zero Dawn - Vorschau

Jurassic Robo-World

Vorschau Video Ulrich Wimmeroth

Schleich dich, Aloy

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Agil zeigt sich unsere Höhlenmensch-Heldin im Kampf mit den Metall-Monstern. Das ist auch bitter nötig, denn die ins Auge gefasste Beute lässt sich nicht einfach überwältigen. Unser Ziel in der Demonstration war es Metallteile und an den Körpern der Saurier befestigte Flaschen mit einer grünen Flüssigkeit zu erbeuten. Material das wir zum Verbessern unserer archaischen Waffen dringend benötigen. Zuerst schleichen wir uns lautlos durch ein Grasgebiet an eine Herde Grazers an. Diese, an Rehe oder Hirsche erinnernden, Geschöpfe haben aber Aufpasser positioniert. Watcher werden die kleinen mobilen Alarmanlagen genannt, und wir schalten im Nahkampf erst einmal zwei der Spassverderber aus. Dann bewaffnen wir uns mit Pfeil und Bogen und erlegen mit einigen gut gezielten Schüssen eine Handvoll Grazers und beuten die Kadaver aus. Mit Metallstücken verbessern wir den Bogen, unsere Kleidung und die Pfeile. Gerade rechtzeitig, denn den in Panik fliehenden Grazers kommt ein Thunderjaw zur Hilfe. Ein wahres Monstrum an Robo-Saurier mit Raketenwerfern und rasiermesserscharfen Klingen am Maul. Ein Bosskampf steht an.

Heldin mit Herz

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Aber wie es sich für einen ordentlichen Bosskampf gehört, hat das auf uns zustampfende Ungetüm seine Schwachpunkte. Lose Metallplatten deuten schon darauf hin, dass wir hier mit zielsicheren Pfeiltreffern an das elektronische Herz gelangen können. Wir weichen mit einer Rolle seitwärts im letzten Augenblick aus und platzieren einen Pfeil. Metallteile fliegen umher, der Gegner nimmt Schaden. Wir können bequem über ein Waffenmenü auf unterschiedliche Pfeile zurückgreifen. Explosivpfeile stehen zur Verfügung, Pfeile die Panzerungen durchdringen können oder welche die Elektrizität versprühen und so den Gegner lähmen. Wir können auch Seile verschiessen und so Fallstricke aufbauen. Aber erst einmal heisst es ducken, rollen, zielen, bis der Thunderjaw Stück für Stück seine Teile verliert. Darunter auch seinen Raketenwerfer, den wir aufnehmen und gegen ihn einsetzen können. Schlussendlich besiegen wir den Robo-Saurier und können uns über eine fette Beute an Materialien freuen.

Fazit

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Gerne wären wir nach dem ersten, fordernden, Bosskampf einfach weiter gelaufen und hätten die fantastische Welt erkundet. Wären auf die am Horizont vorbeiziehenden, riesigen, Giraffen-Roboter zugerast, und hätten uns die unglaublich detaillierte Grafik ganz genau angeschaut. Das wird aber wohl noch einige Zeit dauern, bis uns dieses Vergnügen vergönnt ist. Der erste Einblick allerdings verheisst nur Gutes: Eine neue, originelle, Idee. Präsentiert in Edel-Optik und mit einem auf Anhieb interessanten Charakter.

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