Im Oktober warten wieder etliche Indie-Highlights auf euch! Besonders Rätselfans kommen hier auf ihre Kosten. Aber es gibt auch viel anderes zu entdecken: Die Auswahl reicht von "Disco-Punk Space Horror" über ein knallbuntes Rhythmusspiel bis hin zu einem Hütehund-Simulator.
Was ist eigentlich ein "Auteur"? Der Begriff stammt aus der französischen Filmtheorie der 1940er- und 1950er-Jahre. Die damaligen Filmkritiker entwickelten die "Auteur-Theorie": Sie besagte (kurz zusammengefasst), dass manche Regisseure einen Film so stark prägen, dass man sie als "Autoren" dieses Films bezeichnen kann - also ähnlich wie in der Literatur. Genau das war damals schon bei Regisseuren wie Jean-Luc Godard, Fritz Lang oder Alfred Hitchcock der Fall - und auch heute gibt es solche "Auteurs". Beispiele gefällig? Greta Gerwig ("Barbie"), Sofia Coppola ("Lost in Translation") oder auch Christopher Nolan ("Interstellar") und Quentin Tarantino ("Pulp Fiction"). Die Aufzählung liesse sich ein Weilchen fortsetzen.
Warum wir das alles erwähnen? Nun, weil es diese Art von Auteurs auch bei Computerspielen gibt. Ähnlich wie bei Filmen wirken hier dutzende, wenn nicht gar hunderte Leute mit - aber diese Spiele werden dann vor allem mit einem Namen assoziiert. Hideo Kojima, Hidetaka Miyazaki, Amy Hennig, Kim Swift, Josef Fares oder auch Sam Lake: Sie alle stehen für ganz eigene…
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