Im Juli zeigen die Indie-Games mal wieder ihre ganze atmosphärische Bandbreite: Magie und Übernatürliches auf der einen Seite, frenetische Koop-Action auf der anderen. Und mittendrin auch ein Spiel von einem Schweizer Solo-Entwickler, das beide Seiten bedient.
Wie stark wird unser Gaming von den gerade herrschenden Temperaturen beeinflusst? Oder aktuell gefragt: Führt die auf Mitteleuropa lastende Hitze dazu, dass wir anders spielen, vielleicht sogar andere Genres bevorzugen als in kälteren Phasen?
Die Forschung hat den Zusammenhang von Temperatur und Spielverhalten bisher erstaunlich selten untersucht - obwohl die Frage doch eigentlich für Spielefirmen sehr relevant sein dürfte! Würden Gamer beispielsweise im Hochsommer bestimmte Genres bevorzugen, dann würde es ja Sinn ergeben, die entsprechenden Spiele ganz bewusst in dieser Zeit zu postieren. Okay, wir reden hier nicht von so offensichtlichen Anknüpfungspunkten wie dem "Eisdielen-Simulator" (gibt es den eigentlich schon?), der im Sommer wohl populärer ist als im Winter, sondern eher von subtilen Verschiebungen der Vorlieben, die sich in Kaufentscheidungen und Spielverhalten äussern. Die uralte (Bauern-)Regel, dass Menschen im Sommer lieber rausgehen statt zu Hause zu zocken, stimmt heutzutage nur noch bedingt. Klar, im Sommer werden Freibad und (echte) Eisdiele zu potenziellen Endgegnern des Zockens.…
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