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Journey to the Savage Planet - Test / Review

Ein toller Weg, um die Wartezeit auf "Metroid Prime 4" zu verkürzen

Test Video Sönke Siemens getestet auf PlayStation 4

Eine Welt voller Wunder

Die insgesamt vier Biome von AR-Y 26 zu erkunden, motiviert ungemein. Zum einen aufgrund der immer wieder eingestreuten, leicht verdaulichen Rätselpassagen. Egal ob ihr nun mysteriöse Pumpen von einem klebrigen Harz befreit, mit aktiviertem Scanvisier geheimen Energiesignaturen folgt oder Mopsvögel in den Schlund fleischfressender Pflanze befördert, um versperrte Durchgänge zu öffnen: Die Puzzle sind stets logisch und fordern euch auf unterschiedliche Art und Weise heraus.

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Gleiches gilt für die verschiedenen Bosskämpfe. Auf einem von Lavaströmen zerfurchten Plateau kriegt ihr es beispielsweise mit einer aggressiven, Feuerbälle schleudernden Felskrabbe zu tun. In einer imposanten Höhle hingegen stellt sich euch ein schleimiges Rieseninsekt entgegen, das nicht nur mit seinen klebrigen Tentakeln attackiert, sondern zur Verstärkung immer wieder kleine, fliegende Helfer (hier Rotzschlecker genannt) auf euch hetzt.

Aber auch im Duell mit kleineren Gegnern wird bei "Journey to the Savage Planet" schnell viel Adrenalin freigesetzt. Seltsame einäugige Pflanzen zum Beispiel scannen die Umgebung nach Eindringlingen ab. Haltet ihr euch für einige Sekunden in ihrem Sichtkegel auf, feuern sie eine deftige Breitseite explodierender Pflanzensamen in eure Richtung.

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Ausser Gefecht setzen könnt ihr die Bombardement-Pflanze übrigens nur, wenn ihr euch heimlich anschleicht und ihr dann mit ausgestrecktem Zeigefinger ins Auge bohrt. Völlig schräg - und nur einer von vielen Wegen, wie die Entwickler hier ihren Humor zum Ausdruck bringen.

Ein anderer ist euer KI-Sidekick E.K.O. Wie ein Wasserfall plappert die weibliche Computerstimme drauflos und hat zu jedem und allem etwas zu sagen. Zugegeben: Teils legt E.K.O. einen ziemlich makabren Humor an den Tag, aber wenn man genau diese Art von Gags mag, wird man hier bestens unterhalten.

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