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Just Cause 3 - Test

Keine Revolution, dafür viel Action

Test Joel Kogler getestet auf Xbox One

Avalanche Studios haben dieses Jahr schon mit "Mad Max" gezeigt, dass ihnen Open World Actionspiele liegen. Mit "Just Cause 3" legen sie jetzt sogar nochmal an Fahrt zu, doch über die Schwächen von "Mad Max" kommt "Just Cause 3" nur schwer hinaus.

Ein ganz normaler Tag

Auch im Setting bleibt sich "Just Cause 3" grösstenteils treu. Der Held Rico Rodrigues kommt nach seiner Arbeit als Freiheitskämpfer zurück nach Hause, nur um zu merken, dass sein Heimatland ebenfalls unter einer diktatorischer Herrschaft leidet. Also macht Rico was er am besten kann. Er kämpf "für das Volk" indem er alles, was zum Regime gehört in die Luft sprengt.

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Zum Glück nimmt sich die Handlung der Hauptmissionen dabei auch nicht allzu ernst und die Zwischensequenzen sind meist in einem sehr lockeren Ton gehalten. Keiner macht einen Hehl daraus, dass die Missionen nur ein Vorwand sind, möglichst spektakuläre Szenarien für die Engine zu schaffen. Deshalb kommen meist auch Autos, Boote und Helikopter zugleich vor, während alles rundum explodiert. Nur manchmal, besonders wenn es um das Regime geht, weiss das Spiel nicht, wo es die Grenze vom Humor zu ziehen hat. Wenn sich ein Soldat auf Befehl des Diktators in den Kopf schiesst, so mag das im böshaft-lustigen Comiclook von "Borderlands" funktionieren, doch im realistischen Stil von "Just Cause" und in Anbetracht aktueller Ereignisse ist es schwer, das noch unter Satire einzuordnen.

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Mit insgesamt drei Akten gibt es einiges zu tun, besonders da man für alle Hauptmissionen bestimmte Herausforderungen erfüllen muss, die in der Regel das Erobern von Städten und Provinzen beinhalten. Rund 20 Spielstunden bietet alleine das Minimum des Spiels wenn man es nur auf die Credits abgesehen hat.

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