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Killing Floor 2 - Test

Blut, Kugeln und Koop

Test Video olaf.bleich getestet auf PlayStation 4

Während Valve seine Fans noch auf „Left 4 Dead 3“ warten lässt, rüstet Tripwire Interactive auf: Nach einer längeren Beta-Phase ist der Koop-Shooter „Killing Floor 2“ endlich als Vollversion erschienen und liefert die notwendige Portion Splatter-Action für Zombie-Freaks.

Langsam macht sich Panik breit. Nur noch zwei von sechs Spielern stehen auf ihren Beinen. Die vier übrigen rammte der Fleshpound-Mutant soeben in den Erdboden. Jetzt scharen sich die Zeds um die verbliebenen Überlebenden und drängen sie immer mehr zurück. Granaten fliegen, Blut spritzt und Maschinengewehre rattern. „Killing Floor 2“ ist herrlich einfache Splatter-Unterhaltung, in die ihr blitzschnell hinein findet, aber aus der ihr so schnell nicht wieder herauskommt.

Im Gegensatz zu vielen anderen aktuellen Spielen präsentiert sich der Shooter geradezu erschreckend minimalistisch. Zombies, Knarren und vor allem ein unverwüstlicher Koop-Modus genügen vollkommen, um einige vergnügliche Stunden mit „Killing Floor 2“ zu verbringen.

Nichts für Solisten

Die Hintergrundgeschichte spielt daher eigentlich auch keine Rolle. Sie dreht sich um wild gewordene Mutationen und jede Menge Söldner, die die Monsterhorden wieder eindämmen sollen. Dass die Story kaum existent ist, wundert nicht. Schliesslich gibt es in „Killing Floor 2“ keine Kampagne. Einzelspieler frühstückt Entwickler Tripwire Interactive mit einem kurzen Tutorial und einem Offline-Übungsmodus ab. Dieser münzt das Horden-Spielprinzip der Online-Variante auf ein Einzelspielererlebnis um und macht leider gar keinen Spass.

Screenshot

Das ist auch kein Wunder. Stemmt ihr euch im Online-Modus wacker in Sechser-Teams gegen heranrückende Ungeheuerhorden, seid ihr hier auf euch allein gestellt. Naturgemäss verkommen die Gefechte daher zu Schiessereien im Rückwärtsgang. Alle Biester stürzen sich auf euch und aufgrund der einfachen Spielmechanik habt ihr dauerhaft kaum Chancen, den Kreaturen zu entkommen. Kurzum: Wollt ihr alleine fiese Unholde erledigen, empfehlen wir „Gears of War 4“.

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