Killing Floor 3 - Test / Review

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Das Waffenarsenal der Nightfall-Spezialisten reicht von Pistolen und Gewehren, die von echten Waffen inspiriert sind, über Schwerter und einen Bogen bis zu futuristischen Flammen- und Energiewerfern. Die Modelle der Wummen sind extrem detailliert, verfügen jeweils über mehrere Nachlade- und Inspektionsanimationen und fühlen sich, wenn auch zu schwach, sehr unterschiedlich an. Unabhängig davon, ob man sie in den Menüs genauer anschaut oder in Kämpfen nutzt: Man spürt, wie viel Zeit und Liebe in die Schiesseisen gesteckt wurden.

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Zusätzlich lassen sich fast alle Waffen mit vielen verschiedenen Aufsätzen modifizieren. Hat man Probleme, bei seinem Lieblingssturmgewehr über Kimme und Korn zu zielen, schraubt man ein Visier oder Zielfernrohr auf. Ist das Nachladen zu lang, nutzt man ein erweitertes oder ein Schnelllade-Magazin. Diese Aufsätze bringen nicht nur die offensichtlichen Vor- und Nachteile mit sich, sondern sind (von Rollenspielen inspiriert) mit prozentualen Werten wie Genauigkeit und Rückstoss versehen. Wer in den Matches Gegner erledigt oder Horzine-Technologie wie Überwachungskameras zerstört, sammelt ständig neues Material, wodurch alle Aufsätze verbessert werden können. Erneut stecken die Verbesserungen in Prozentsätzen, die nicht allzu fühlbar, aber durchaus wichtig sind.

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Optisch weiss "Killing Floor 3" mit seiner Mischung aus Horror, Futurismus und kontemporärem Militär-Look zu gefallen. Die von uns getestete Xbox-Series-Version läuft in Solo- und Mehrspieler-Partien durchweg flüssig. Ein besonderes Lob verdient die Gewaltdarstellung dank des eigenen "MEAT"-Systems, das einem erlaubt, Körperteile abzutrennen, und Blut permanent in den Kampfarenen hinterlässt. Generell ist der Look zwar gut, kommt allerdings ein wenig zu generisch daher. Die englische Sprachausgabe wirkt oft etwas flach, und die Oneliner der Spezialisten wiederholen sich schnell. Der elektronische Metal-Soundtrack ist zwar nicht etwas, das die meisten von uns in ihrer Freizeit hören wollen, doch es untermalt die Action meist sehr passend und treibt einen an, immer weiter zu kämpfen.

Fazit

Im Kern ist "Killing Floor 3" ein mehr als solides Spiel. Das Gameplay fühlt sich gut an, auch wenn es den Waffen an spürbarer Durchschlagskraft mangelt. Das Spiel bietet abwechslungsreiche Levels, eine gute Anzahl an verschiedenen Gegnern sowie eine ausreichend grosse Waffenauswahl, um einen bei der Stange zu halten. Leider ist das Drumherum ein wenig schwach auf der Brust. Look und Soundtrack sind zwar okay, doch jeweils sehr generisch. Dass man zwischen den Matches in das Stronghold zurückkehren muss und nicht alles über Menüs ansteuern kann, ist unpassend und fühlt sich schnell nach Zeitverschwendung an. Wer auf das Genre steht, kein Problem hat, mit Fremden zu spielen, oder sogar auf eine Freundesgruppe zurückgreifen kann, die sich auf das Game einlässt, kann trotz der vielen kleinen Mängel viele Stunden Spielspass geniessen.

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