Endlose Räume mit gelber Tapete, muffigem Teppich und surrenden Neonlichtern: Das ist das Internetphänomen der sogenannten Backrooms. Im Juni soll dessen Verfilmung im deutschsprachigen Raum in die Kinos kommen. Doch woher kommt dieses Phänomen, was fasziniert daran, und warum gibt es so viele Games dazu? Eine kleine Erkundung.

Erst vor wenigen Tagen ist der erste Trailer zu "Backrooms" erschienen, dem Debütfilm von Kane Parsons, der gerade mal 19 Jahre alt war, als ihn das Filmstudio A24 im vergangenen Jahr auf den Regiestuhl dieser Multimillionen-Dollar-Produktion setzte. Aber das geschah natürlich nicht ohne Grund. Denn Parsons war zu diesem Zeitpunkt längst für eine virale Sensation verantwortlich. Seit 2022 hat er unter dem Namen Kane Pixels mehrere Videos produziert, die sich jenem mysteriösen Internetphänomen widmen: den Backrooms. Ein Labyrinth aus mit muffigen Teppichen ausgelegten Gängen und Hallen, ausgekleidet mit gelben Tapeten und flackernden Neonlichtern. Ein Ort, der sich scheinbar ins Unendliche erstreckt. Der aus teils vollkommen sinnlosen Räumen besteht. Und der immer wieder den Gesetzen von Geometrie und Physik zu trotzen scheint.
Hinein gelangt man, indem man plötzlich hineinfällt. Einfach aus der Welt glitcht. Durch unsichtbare Löcher und Risse in der Realität. So, wie es einem in einem Videospiel passieren kann. Genau davon…
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