LEGO Skylines - Vorschau / Preview

Cities: Skylines trifft LEGO

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"LEGO Skylines" verbindet den Städtebau von "Cities: Skylines" mit der Kreativität und Zugänglichkeit von LEGO. Wir haben auf der gamescom ausprobiert, wie gut der Mix aus entspannter Baufreude und wachsender Simulationstiefe funktioniert.

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LEGO Skylines

Wenn man an Citybuilder denkt, fällt älteren Gamern zunächst Will Wrights Klassiker "SimCity" ein. In den vergangenen zehn Jahren allerdings dominierten Paradox' Städtebaukasten "Cities: Skylines" und dessen Nachfolger den Markt. Im Rahmen der gamescom stellten die Simulationsexperten ihr neuestes Projekt vor: "LEGO Skylines". Der blockige Städtebaukasten erscheint für PC, PlayStation 5, Xbox Series S/X und sogar Nintendo Switch 2. Einen Release-Termin gibt es bislang noch nicht. Im Rahmen der gamescom konnte die Redaktion dennoch bereits einen ausführlichen Blick auf das kleine "Skylines" werfen.

Der Anfang als "LEGO"-Bürgermeister

Die ersten Minuten vergehen wie im Flug. Nach der Auswahl eines Avatars entlässt uns "LEGO Skylines" in seine blockige Bauwelt. Tatsächlich erinnert das Ganze stark an den grossen Bruder "Cities: Skylines", nur eben in charmanter Steinchenoptik.

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LEGO Skylines

Unsere Spielfigur bringt hingegen die notwendige Persönlichkeit ins Spiel. Denn die erste Aufgabe besteht darin, eine eigene Vorstadt zu bauen. Zu diesem Zweck platzieren wir zunächst ein Haus und warten, bis sich dort die erste LEGO-Familie angesiedelt hat. Damit sich die neuen Bewohner noch wohler in ihren vier Wänden fühlen, dekorieren wir anschliessend das Aussengelände und greifen dazu auf vorgefertigte Objekte in Kategorien wie "natürlich", "modern" oder "verspielt" zurück. Bei Letzterem setzen wir beispielsweise einen Sandkasten auf eines der benachbarten Felder.

Bereits an dieser Stelle zeigen sich die vielfältigen Deko- und Anpassungsoptionen. Auf der einen Seite greifen wir auf vorgefertigte Modelle zurück, können deren Farbmuster aber manuell anpassen. Wir bastelten etwa kurzerhand hübsche Häuschen mit rosa Dächern und weissen Wänden zusammen. Darüber hinaus passen wir das Drumherum mit Objekten an und stellen etwa einen Grill in den Hinterhof oder verteilen Bänke, Blumentöpfe, Gartenzwerge oder andere Extras. Wer hier wirklich ins Detail gehen möchte, kann unglaublich viel Zeit investieren. Wer dagegen schneller vorankommen möchte, kann Gebäudevarianten auch zufällig auswählen und auf diese Weise ganze Häuserreihen zügig hochziehen.

Was hingegen nicht möglich sein wird, ist das Stein-für-Stein-Zusammenbauen ganzer Gebäude. Einen derart komplexen Baukasten wird auch "LEGO Skylines" nicht besitzen und stattdessen auf vorgefertigte Modelle setzen. In der aktuellen Preview-Version fehlte indes noch die Sprachausgabe. Im fertigen Spiel wird sie aber natürlich enthalten sein und für den LEGO-typischen Humor sorgen.

Bekannte Progression und Einschränkungen

Im weiteren Verlauf kümmern wir uns dann aber auch - wie in "Cities: Skylines" - um die Infrastruktur. Zunächst ziehen wir eine breite Strasse, damit die LEGO-Bewohner auch von einem Punkt zum nächsten kommen. Paradox fährt die Verkehrssimulation für den LEGO-Ableger allerdings spürbar herunter. Die LEGO-Menschen gehen entweder zu Fuss oder nehmen das Auto. Hinzu kommen Busverbindungen. Optionen wie U- oder Strassenbahnen fehlen hingegen.

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LEGO Skylines

Andere Elemente bleiben erhalten. So müssen wir Strom- und Wasserleitungen ziehen und sie an unsere Häuser anschliessen. Das Platzieren von Strassen geht ausgesprochen einfach von der Hand. Im Gespräch mit den Entwicklern wird aber deutlich, dass "LEGO Skylines" keine beinharte Simulation wie "Cities" darstellt. Während dort nämlich ein durch einen Fehler im Stadtlayout entstandener Stau schnell zu ernsthaften Problemen führen kann, gibt sich "LEGO Skylines" deutlich zahmer und zugänglicher.

Zwar kann man auch hier pleitegehen, jedoch muss man dafür schon viele Warnsignale übersehen. Dann fallen nämlich die Häuser auseinander, und übrig bleibt nur ein trauriger Haufen LEGO-Steine. Bis dahin ist es allerdings ein weiter Weg. Die hoffentlich erfolgreiche Progression stellt "LEGO Skylines" mit den aus "Cities" bekannten Meilensteinen dar, die ihr durch gesammelte Erfahrung aktiviert. Mit jedem Aufstieg schaltet ihr neue Optionen frei. In der ersten Stunde waren das beispielsweise Arbeitsplätze wie Farmen oder Obstplantagen und im späteren Verlauf auch Läden, durch die wir Steuereinnahmen generieren.

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