Mario Tennis Fever - Test / Review

Sportspass für Solo- und Mehrspieler

Test Video Benjamin Braun getestet auf Nintendo Switch 2

Im nunmehr zehnten Teil der Reihe geht es mit Mario, Prinzessin Peach, Bowser und Co abermals auf dem Tennisplatz und erstmals exklusiv auf Switch 2 zur Sache. Im Test beweist "Mario Tennis Fever", wie Funsport nicht nur im Wettstreit mit anderen, sondern auch für Solospieler gut funktionieren kann.

Es klingt nach einem Rekord, dass zwischen der Veröffentlichung von "Mario Tennis Aces" für die erste Switch und dem Switch-2-exklusiven Nachfolger "Mario Tennis Fever" beinahe acht Jahre vergangen sind. Das ist aber nicht mal für Nintendos Funsport-Titel ungewöhnlich. Immerhin betrug die Wartezeit auf "Mario Kart World" mehr als acht Jahre, eigentlich sogar mehr als elf, wenn man den Launch für Wii U im Mai 2014 zugrunde legt. Nun jedenfalls ist das neue Arcade-Tennis des Tokioter Entwicklers Camelot da. Mit ganzen 38 Charakteren aus dem "Mario"-Universum und 30 Spezialschlägern geht es hier im Einzel oder Doppel auf den Platz. Warum Solo- und Multiplayer-Freunde hier gleichermassen auf ihre Kosten kommen und ob "Mario Tennis Fever" gar "Mario Kart World" in puncto Spielspass übertreffen kann, erfahrt ihr nachfolgend und im oben eingebetteten Testvideo.

Kraftvoll, präzise, fieberhaft

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Grundsätzlich bleibt auch der neue Teil dem Grundgedanken der Reihe treu. Mit einem von ganzen 38 Charakteren aus dem "Mario"-Universum wie Rosalina, Toad, Yoshi oder Buu-Huu betretet ihr allein oder gemeinsam mit einem anderen Helden oder Schurken im Doppel den Tennisplatz. Jeder der 38, wobei ihr einen guten Teil davon etwa durch bestimmte Fortschritte in den einzelnen Spielmodi erst freischalten müsst, ist einer Art Klasse zugeschrieben. Was "kraftvoll" oder "schnell" wie bei Donkey Kong bzw. Koopa bedeutet, könnt ihr euch vermutlich bereits denken. Daneben gibt es noch "vielseitige" und "präzise" Charaktere, die über eher ausgeglichene Charakterwerte verfügen oder Vorteile bei der Genauigkeit haben, sodass es Gegner beim Return schwerer haben, den Ball sauber zu erwischen.

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Darüber hinaus gibt es die Kategorie "Trickreich", wobei diese Figuren die Bälle sowohl beim Aufschlag als auch bei einem Return aberwitzig anschneiden können. Noch vor dem Aufprall auf dem Boden vollziehen sie einen extremen Richtungswechsel, der euren Gegner oder eben auch euch als Empfänger wenigstens anfangs völlig aus dem Konzept bringen kann. Ansonsten ist das grundlegende Spielprinzip mit Topspins, Slices und geraden Schlägen leicht zu erlernen, aber schwierig zu meistern. Grundsätzlich werdet ihr jedoch auch Lobs oder Stoppbälle genauso wie die Power-Varianten und aufgeladene Schläge recht schnell beherrschen und mit jeder Partie gezielter einsetzen können.

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Gibt es die Möglichkeit für einen Schmetterschlag, zeigt euch das Spiel die dafür geeignete Position in Form eines Sterns am Boden an, ähnlich wie das auch in "Mario Tennis Aces" der Fall war. Besonders mächtig ist der titelgebende Fever-Schlag, für den ihr zunächst durch Aktionen Energie aufladen müsst. Damit schlagt ihr einen besonders harten Ball grob manuell gesteuert in die Hälfte des Gegners oder besser gesagt in das gewünschte Viertel. Steht euer Kontrahent nicht unmittelbar in der Nähe des Aufprallpunktes, ist ein Return kaum noch möglich. Ausser ihr nutzt zur Abwehr eben eure eigene Fever-Energie, was einen Return zumindest auch aus einer nicht ganz optimalen Position noch zulässt.

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