Sei es nun "Populous", "Powermonger", "Dungeon Keeper" oder "Black & White": All diese bekannten God-Games stammen aus der Feder des legendären Spiele-Entwicklers Peter Molyneux. Mit "Masters of Albion" wollen es der Brite und sein in Guildford ansässiges Studio 22cans jetzt noch mal wissen und schicken eine neue Göttersimulation namens "Masters of Albion" in den Early Access auf Steam. Wir haben schon mal ausführlich hereingespielt.
Wie der Name schon andeutet, dient Albion als Setting - also genau das Fantasy-Erzähluniversum, in dem auch Molyneux' bekannte Rollenspiel-Trilogie "Fable" angesiedelt ist. Doch der Reihe nach.

Zu Beginn des Abenteuers erfahren wir weitere Details zur Hintergrundgeschichte und Albion - "ein Land, geformt von den Händen von Helden" und einst "regiert von einem Kriegerkönig, dessen Durst nach Eroberung keine Grenzen kannte". Während sich sein Reich aufgrund vieler Entdeckungen und wissenschaftlicher Erfindungen seiner Gelehrten gerade mitten in einem historischen Umbruch befindet, sammeln sich im Verborgenen dunkle Mächte. So gefährlich, dass sie "nur von jemandem von echtem Blut" eingedämmt werden können. Wie uns das Intro verrät, ist dieser Jemand ein waschechtes Findelkind - grausam in einem Fluss ausgesetzt und kurz darauf durch eine Fügung des Schicksals gerettet und grossgezogen.
Ebendiesen "Auserkorenen des Schicksals" steuern wir in der Introsequenz mitten in der Nacht durch ein Tal voller unheimlicher Nebelschleier. Aus einer Third-Person-Perspektive geht es vorbei an rauen Steinformationen und saftig-grünen Farnen, bis wir wenig später auf ein verlassenes Dorf treffen. Viele Häuser sind überwuchert von Ranken, Hühner picken ein paar Würmer aus dem Boden, doch sonst ist weit und breit keine Menschenseele zu sehen. "Suche nach der Tür mit der goldenen Hand", raunt eine tiefe, geheimnisvolle Stimme. Und fährt fort: "Hinter dieser Schwelle wartet dein Schicksal!"
Kaum den düsteren Ort betreten, sehen wir auch schon einen golden leuchtenden Thron in einem riesigen Saal. "Um der Helden echten Blutes zu werden, musst du ein Opfer bringen und auf dem Thron sitzen." Na gut, mal schauen, was passiert - denken wir uns beim Inspizieren des Throns noch so, als plötzlich ein greller Lichtstrahl oben in den Thron fährt, der Auserwählte zu schweben beginnt, um 180 Grad gedreht wird und runter auf den Stuhl klatscht. Magische Siegel ketten sowohl seine Hand- als auch seine Fussgelenke an den Sitz, während gleichzeitig eine gehörnte Krone auf den Kopf des Gefesselten heruntergleitet. Begleitet von einem Lichtgewitter, zoomt die Kamera in sein Hirn, kurz aus einer Vogelperspektive auf Albion und dann wieder zurück.
Sekunden später der Schock: Unter ohrenbetäubendem Geschrei trennt der Lichtstrahl die Hand vom Körper des Auserwählten und befördert sie in die Spielwelt, wo wir sie fortan - ähnlich wie in "Black & White" - steuern können.
