Masters of Albion - Ersteindruck

Black & White trifft Populous trifft Fable - die Early-Access-Version im Hands-on-Check

Erster Eindruck Sönke Siemens

Aufbaustrategie light

Richtig gelesen: Auch in "Masters of Albion" gibt es Produktionsketten, allerdings bei Weitem nicht so komplexe wie in "Anno 117: Pax Romana" von Blue Byte oder im jüngst angekündigten "Corsair Cove" von Limbic Entertainment. Um zum Beispiel Erdbeerenkuchen, Sandwiches oder britischen Gemüse-Pie mit Rattenfleisch herzustellen, braucht ihr Mehl. Das muss in der Windmühle aus Weizen hergestellt werden, den Arbeiter von den Feldern der Farm ernten, die wiederum nur dann neuen Weizen produzieren kann, wenn man das dreckige Wasser aus Seen zunächst mit einem "Purifier" reinigt und dann auf die Felder giesst.

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Im Design-Editor versucht ihr anhand von kleinen Texthinweisen, bestimmte Speisen für eure Bürger zu entwerfen

Ein echtes Alleinstellungsmerkmal in diesem Zusammenhang ist das Gebäude-Bausystem, das es euch erlaubt, Teile verschiedenster Gebäudetypen beliebig zu kombinieren. Greifen in der Nähe eurer Farm nachts ständig Kreaturen an, könnt ihr das Gebäude zum Beispiel oben einfach um einen Turm mit integrierter Balliste erweitern. Dann noch ein Lagerteil mit Bolzen anflanschen, schon habt ihr eine "Ballista & Food Farm".

Der intuitiv umgesetzte Dinge-designen-Editor gilt zudem für Speisen und Waffen. Eure Heldin soll mit einem Schwert Zombies schnetzeln, das vorn eine Schwert- und hinten einen Dolchklinge hat? In "Masters of Albion" ist diese Waffe in Sekundenschnelle zusammengebaut, vorausgesetzt, ihr habt die nötigen Teile zuvor durch das Erledigen von Aufgaben oder das Absolvieren von Quests freigeschaltet.

Laune macht der Design-Editor aber auch, weil Design-Forderungen eurer Untertanen jeweils einem kleinen Puzzle entsprechen. Wollen eure Untertanen etwa einen nahrhaften Kuchen, der zugleich gross, süss und glasiert ist, müsst ihr die Zutaten im Editor so zusammenpuzzeln, dass all diese Kriterien erfüllt sind. Je besser das gelingt, desto mehr Bürgergunst (People's Favour) erhaltet ihr für das Design und desto mehr Geld spülen die fertig produzierten Speisen später in eure Kasse.

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Screenshot der Early-Access-Fähigkeitenbäume aus Masters of Albion

Schon bald führt "Masters of Albion" neben Bürgergunst ausserdem die Royale Gunst, die Gunst der Lords und die mystische Gunst ein - allesamt dargestellt durch individuelle Münzen, die ihr durch das Erfüllen von Quests anhäuft. Ausgeben könnt ihr die Münzen später in einen viergliedrigen Skilltree. Mystische Münzen investiert ihr beispielsweise im Mystic-Baum für neue Zaubersprüche wie glühende Feuerbälle, bessere Blitzzauber, zusätzliche Mana-Reserven oder den "Zombie Flick“, mit dem ihr niedrigstufige Untote einfach per Fingerkuppe wegschnippst.

Im Royal-Baum warten dagegen praktische Upgrades wie eine gigantische Balliste oder auch kalorienhaltige Kuchenplatten, die ihr dann für den Adel herstellen könnt, um effizienter an frisches Geld zu kommen usw.

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