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Mirror's Edge Catalyst - Vorschau

Intensiv, smart, künstlerisch wertvoll – Faith goes Open-World

Vorschau Benjamin Kratsch

„Mirror’s Edge 2“ ist energetisch und kreativ, mit einer Designwelt, die irgendwo zwischen Apple-Headquarter und Boutique-Stil steht. Und es ist verdammt schnell, lässt euch Wände hochlaufen und förmlich um die Ecke driften. Doch wusstet ihr eigentlich, das Faith Gefangene war in einem Hochsicherheitsgefängnis? „Mirror’s Edge: Catalyst“- Preview.

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Schon die ersten Minuten in „Mirror’s Edge: Catalyst“ von den Gameplay-Akrobaten DICE fühlen sich wie nach Hause kommen an, denn du rennst, schaust dich um, siehst zwei Securities einer Eliteeinheit des Biotech-Labors Elysium, die gerade ihr Sturmgewehr durchladen. Sie feuern, treffen die Brücke aus Sicherheitsglas, über die du gerade fliehen wolltest und das Bild friert ein: tausende Glasscherben schiessen dir entgegen, du reisst die Arme hoch und springst im letzten Moment in den rettenden Schacht. Du schlitterst, versuchst die Kontrolle zu behalten, drückst dich gegen die Wände, bangst darum den Absprung aus dem Gitter zu vermasseln und dem Feind direkt in die Arme zu segeln. Im ersten Teil wäre so eine Konfrontation tödlich verlaufen, Faith war rein auf Speed und Flucht getrimmt. Doch „Mirror’s Edge 2“ ist aggressiver, härter, physischer. Vermasselst du den Absprung, kannst du dich immer noch an einer Wand abstossen, den Schwung mitnehmen, dem ersten Gegner mit einem Tritt übers Geländer befördern.

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Der zweite eröffnet das Feuer, du rennst die Wand hoch, packst ihn beim Genick, drehst ihn um die eigene Achse, schaltest ihn aus und nutzt die Masse seines Körpers als Sprungbrett auf seinen Kollegen. Der legt seine Glock an, will dich erschiessen, du drehst nicht nur den Spiess, sondern auch die Pistole um, presst sie ihm gegen die Brust, ein Schuss löst sich. Du kannst mit Saltos schmerzhafte Kinnhaken verteilen und Söldner durch den Raum fliegen lassen. Doch mit den Fähigkeiten steigt auch die Gefahr, denn der Feind Dr. Gabriel Kruger ist ein gewissenloser Geschäftsmann, der nicht nur über einfache Wachmänner mit Schlagstöcken oder SWAT-ähnliche Teams mit FN-Scar-Sturmgewehren verfügt. Sondern auch Kung-Fu-Kämpfer, die über die gleichen Kampfsportkünste verfügen wie Faith selbst. Oh und dann ist da ja noch eine dritte Fraktion, die mit schwarzen Ninjas, Katanas und Hightech-Equipment operiert. Zufälligerweise suchen die häufig genau das, was Faith eigentlich beschaffen sollte.

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