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Mittelerde: Schatten des Krieges - Hands-On-Vorschau

Saurons neuer Erzfeind wütet wieder

Vorschau Video Sönke Siemens

Showdown mit dem Schlossherren

Sind drei vorgegebene Punkte innerhalb einer Burganlage eingenommen, geht die Festungseroberung schliesslich in die dritte und wahrscheinlich spektakulärste Phase über. Denn nun haben wir den Overlord der Anlage ausreichend verärgert und dürfen ihn im Thronsaal zum Duell herausfordern. Doch Obacht: Der „Oberherr“ ist ein ziemlich zäher Brocken und obendrein umringt von einem Dutzend wild entschlossener Krieger, die sofort mit voller Hingabe heranstürmen. Weitere Schwierigkeit: Aus Gittern im Boden züngeln in regelmässigen Abständen Flammen und auf einem höher gelegenen Plateau hat sich zu allem Übel auch noch ein Armbrustschütze postiert.

Screenshot

Talions noch verbleibendes Heer an Bodentruppen? Muss an dieser Stelle leider draussen bleiben. Lediglich zwei auf Knopfdruck abrufbare Mitstreiter sind erlaubt. Wohl wissend, dass der Burgherr panische Angst von Caragor-Hunden hat, entscheiden wir uns natürlich für eben diese Bestie (mit Reiter) und lassen sie genau dann angreifen, wenn der Overlord am wenigsten damit rechnet.

Auffällig in diesem Zusammenhang: Sei es nun der Caragor-Überraschungsangriff von der Seite oder Talions Sprungattacke über mehrere Gegnerköpfe hinweg - die Kampfmanöver von Freund und Feind sind nahezu perfekt choreografiert. Alles wirkt wie aus einem Guss und wird begleitet von einer phänomenalen Soundkulisse. Nicht zu vergessen die obligatorischen Splattereffekte, mit denen bekanntlich schon im ersten Teil nicht gegeizt wurde.

In „Schatten des Krieges“ allerdings scheinen die Macher auch in diesem Punkt noch mal eine spürbare Schippe draufzulegen. Wundert euch also nicht, wenn im Minutentakt Ork-Köpfe rollen und Talion mit kraftvollen Hieben eine Ork-Gliedmasse nach der anderen abtrennt – was im Übrigen immer wieder in Slow-Motion gezeigt und von üppigen Ork-Blutfontänen begleitet wird. Ziemlich heftig und eventuell ein Grund dafür, dass Teil zwei diesmal nicht mit einer USK 16 davonkommt. Das letzte Wort ist in diesem Punkt aber noch nicht gesprochen.

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