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Nacon Daija Arcade Stick - Hardware-Test / Review

Überraschend in zweierlei Hinsicht

Hardware: Test Video Alain Jollat

Der Arcade-Stick von Nacon ist ein wirklich überraschendes Stück Hardware. Neben den verbauten Komponenten sind es nämlich einerseits die zahlreichen Details, die den Daija zu einem empfehlenswerten Produkt machen - andererseits fragt man sich aber, wie man den intensiven Geruch wieder los wird, den der Arcade-Stick absondert. In unserem Test gehen wir auf die Einzelheiten ein und sagen euch - Achtung, Flachwitz -, wo Nacon einen guten Riecher bewiesen hat - und wo eben nicht.

Dass Nacon mit ihrem Arcade-Controller in der Premium-Linie mitspielen will, merkt man nicht nur beim Preis. Denn bereits beim Unboxing wird das Produkt zelebriert. Beim Öffnen der ersten Lasche springt einem bereits ein «Ready? Fight!»-Schriftzug ins Auge - und der Controller selber ist in eine schwarze Plastiktasche gehüllt, deren Beschichtung dezent an Samt erinnert. Aber das ist dann auch der erste Moment, wo sich ein ungewöhnlicher und vergleichsweise starker Geruch nach neuen Autoreifen in der Umgebung ausbreitet. Doch dazu später mehr, schauen wir uns zuerst die Hardware-Spezifikationen an.

Ein sehr guter Ersteindruck

Screenshot

Der Arcade-Stick liegt mit seinen etwas mehr als 3.5kg und den Massen von 45.6 cm Länge x 32.4cm Breite und 16.8cm Höhe sehr angenehm auf den Oberschenkeln auf. Die Unterseite ist grossflächig gummiert, man kann den Stick als auch ohne weiteres auf einem Tisch verwenden, ohne dass der Daija verrutscht. Bei den Komponenten hat man auf jene von Sanwa gesetzt, was sicherlich dem Grossteil der Fighting-Game-Enthusiasten entgegen kommen wird. Der Stick verfügt über ein quadratisches Gate und einen vormontierten Kugel-Kopf, ein Ball-Top Ende. Rechts neben dem Stick sind vier Buttons in einem leichten Bogen angeordnet, wobei die dritte und vierte Spalte der leicht konvex gewölbten Buttons auf gleicher Höhe angeordnet sind. Die Tasten sind alle gleichfarbig, deren Zuordnung wurde ober- und unterhalb der Tasten auf das Acrylglas aufgedruckt.

Die Handauflage ist im Gegensatz vieler anderer Arcade-Sticks gerubbelt und fühlt sich sehr angenehm an. Die restlichen Tasten inklusive des Touch-Pads wurden an der rechten Seite des Controllers angebracht. Die PS- und die Options-Taste sind dabei grösser als die anderen und können so ohne Probleme “erfühlt” werden. Mit einem der zwei Schieber kann der Daija übrigens auch in den PS3- und den PC-Modus gesetzt und an den entsprechenden Systemen verwendet und mit dem ca. 3 Meter langen USB-Kabel verbunden werden. (Der zweite Regler schaltet den Stick wahlweise auf das Digi-Kreuz, den linken oder rechten Analogstick um.) Wird das Kabel nicht verwendet, kann es bequem im dafür angedachten Fach verstaut werden, das sich an der Vorderseite befindet. Ein 3.5mm-Headset-Anschluss ist ebenfalls vorhanden, dieser liegt auf der gegenüberliegenden Seite.

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