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Niche – a genetics survival game - Vorschau

Mama und Papa Fuchs aus der Schweiz

Vorschau Video larissa.baiter@games.ch

Seit dem 20. Januar 2016 findet man "Niche" auf Steam Greenlight. Dieses Genetics-Survival-Spiel wird in der Schweiz entwickelt und bietet einige Herausforderungen. Man züchtet dabei seine eigene Fuchsfamilie und entdeckt mit ihnen eine zufallsgenerierte Welt, voller Gefahren und Eventualitäten. Ziel dabei ist es, möglichst lange zu überleben und vorgegebene Achievements zu erreichen.

Mama und Papa Fuchs

Screenshot

Man beginnt das Spiel mit ein paar aufgedeckten Feldern, einem weiblichen und einem männlichen Fuchs. Die Gene, die die beiden Starttiere haben, sind immer gleich, so ist das eines der wenigen Dinge, die nicht zufallsbasiert sind. Dafür ist die Startumgebung komplett dem Zufall überlassen, so startet man zum Beispiel entweder in einer Wüste, in einem Wald oder einem Schneegebiet. Die verschiedenen Umgebungen und auch die Gene haben Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf, doch dazu später mehr. Erst einmal gilt es, die Umgebung zu erkunden und Nachwuchs zu zeugen, um das eigene Überleben zu sichern. Das Spiel ist verloren, sobald kein Fuchs mehr übrig ist.

Essen, Welt entdecken, Nachwuchs

Jeder Fuchs kann pro Spieltag – der natürlich nicht unserer normalen Zeit entspricht, sondern manuell beendet werden kann, beziehungsweise automatisch endet, sobald keine Spielzüge mehr übrig sind – drei Aktionen ausführen. Er kann Felder aufdecken, Beeren sammeln, Monster oder Jagdtiere angreifen, Nachwuchs zeugen oder gebären. Junge können nur in einem der im Spiel implementierten Nester zur Welt kommen, jedoch braucht dieser Vorgang auch nur einen Tag. So kann man am ersten Spieltag mit dem Weibchen ein paar Beeren pflücken, sich mit dem Männchen paaren und danach ins Nest wandern, um am nächsten Tag den Nachwuchs zu empfangen. Jede Aktion verbraucht dabei eine Nahrungsration (dargestellt als Beeren). Beeren bekommt man entweder durchs Pflücken, wobei man jedoch darauf achten muss, dass gewisse Bäume zum Beispiel Stacheln haben, an denen sich die Tiere verletzen können, oder durchs Töten von kleineren Tieren, die zufällig auftauchen und man mit taktischen Zügen erst einkesseln muss, so dass sie nicht vor einem fliehen können.

Es ist extrem wichtig, Nachwuchs zu zeugen, da jeder Fuchs maximal 20 Spieltage überlebt und danach an Altersschwäche stirbt. Wenn eines der Tiere Schaden erleidet, verkürzt sich ebenfalls sein maximales Leben und es stirbt früher. Schadensquellen können entweder entstehen, wenn nicht mehr genügend Nahrungsrationen vorhanden sind, man jedoch weiter Aktionen ausführt oder in dem man auf ein Raubtier trifft, das die Füchse angreifen oder gar töten kann.

Ebenso wichtig ist es in diesem Spiel, die Welt zu entdecken. Man braucht neue Nahrungsquellen, da die Büsche irgendwann keine neuen Beeren mehr haben und alles abgesammelt wurde. Zudem kann man neue Gebiete entdecken und so Katastrophen ausweichen, wie einer Hitzewelle. Auch Inzest wird damit indirekt verhindert, da man unterwegs auf neue Füchse treffen kann, die sich dem Rudel anschliessen und so neue Fuchsbabys gezüchtet werden können.

Es kann aber auch gefährlich sein, denn in der Welt sind diverse Monster versteckt und es gibt Felder mit Treibsand oder ähnlichen Gemeinheiten, die ein Tier töten können.

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