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Nintendo-Accounts gehackt

160.000 Nutzer betroffen [Update: Ausmass noch höher]

News Michael Sosinka

Wie Nintendo bestätigt hat, gab es unerlaubte Zugriffe auf etwa 160.000 Nintendo-Accounts. Betroffene Spieler werden informiert.

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Update vom 9. Juni 2020: Das Ausmass der gehackten Nintendo-Accounts ist noch höher. Wie Nintendo bestätigt hat, sind 140.000 weitere kompromittierte Konten möglich. Damit wären wir bei 300.000 betroffenen Spielern angelangt. Dazu wird gesagt: "Wir haben am 24. April einen Bericht über unbefugtes Einloggen veröffentlicht, aber als Ergebnis der Fortsetzung der Untersuchung gab es etwa 140.000 zusätzliche NNIDs, auf die möglicherweise böswillig zugegriffen wurde. Wir haben die Passwörter für diese 140.000 NNIDs und die damit verbundenen Nintendo-Konten zurückgesetzt und uns mit den Kunden in Verbindung gesetzt."

News vom 24. April 2020: Jetzt wurde offiziell bestätigt, dass Nintendo-Accounts gehackt wurden. Zirka 160.000 Spieler sind davon betroffen, heisst es. Das Statement: "Wir möchten neue Informationen zu der aktuellen Situation um den unerlaubten Zugriff auf bestimmte Nintendo-Accounts bekanntgeben. Die Untersuchungen sind noch im Gange. Derzeit gibt es jedoch keine Hinweise auf einen unerlaubten Zugriff auf die Datenbanken, Server oder Services von Nintendo. Es ist nun nicht länger möglich, sich über eine Nintendo Network ID bei einem Nintendo-Account anzumelden. Alle übrigen Anmeldemethoden bleiben hiervon unberührt."

Es wird ergänzt: "Wir werden in Kürze Nutzer kontaktieren, bei denen Grund zur Annahme besteht, dass ihre Nintendo Network IDs und/oder Nintendo-Accounts unerlaubterweise von Dritten verwendet wurden. Diesen Nutzern werden wir Hinweise zum Zurücksetzen ihrer Passwörter zusenden. Zusätzlich möchten wir unsere Nutzer weiterhin nahelegen, die Zweistufen-Bestätigung für ihren Nintendo-Account zu aktivieren."

Und weiter: "Um weitere unerlaubte Anmeldeversuche zu vermeiden, werden wir im Zuge unserer Untersuchungen keine weiteren Informationen zu den Methoden kommentieren, die verwendet wurden, um unerlaubten Zugriff zu erhalten. Wir möchten uns bei unseren Kunden für jegliche entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen und ihnen versichern, dass wir weiterhin alles unternehmen, um die Sicherheit der Daten unserer Nutzer zu gewährleisten."

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