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Iwata: "Wir müssen neu definieren, was Nintendo machen muss"

News Katja Wernicke

Nintendo-CEO Satoru Iwata hat ein schweres Jahr vor sich und muss bis Ende 2014 einige entscheidende Änderungen vornehmen, da bereits drei Jahre in Folge starke Verluste verzeichnet werden mussten. In einem Gespräch mit diamond.jp stand er nun Rede und Antwort.

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„Sicherlich, viele Menschen auf der gesamten Welt denken, ‚Nintendo ist eine Firma für Videospiele‘, und ich denke, dass immer mehr unserer Angestellten beginnen ähnlich zu denken“, so Iwata. Für Nintendo ist es nun wichtig, zwar den Fokus auf der Videospiel-Branche zu lassen, aber dennoch einen anderen Weg zu finden, denn wie das Credo lautet, ist „Nintendo eine Firma, die machen kann, was immer sie will.“

Dieser Wunsch wurde bereits deutlich, als der ehemalige CEO Yamauchi verstarb. Doch jetzt, da sich die Begebenheiten stark ändern, muss Nintendo seine Strategie ändern. Da Yamachi Nintendo immer als eine Entertainment-Firma gesehen hat, versucht Iwata diesen Bereich neu zu definieren. Denn Entertainment bedeutet nicht zwangsläufig Videospiele. Mit dem Begriff QOL (Lebensqualität) scheint ein entsprechender Weg gefunden zu sein.

Welche Möglichkeiten sich Nintendo vom QOL-Ansatz erhofft, bleibt bisher noch offen. Als Beispiel wurden vor einigen Monaten nur „Wii Fit“ genannt. Lässt sich doch sportliche Aktivität mit Unterhaltung verbinden.

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