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One Piece: Pirate Warriors 4 - Test / Review

Gummipiraten ahoi!

Test Video Benjamin Braun getestet auf PlayStation 4

Mit mehr als 40 spielbaren Helden und deutlich verbesserter Technik beendet Entwickler Omega Force die fünfjährige Pause der "Pirate Warriors"-Reihe. Was sich spielerisch tut und ob ihr zuschlagen solltet, klären wir in unserem Testbericht.

Spiele können ganz unterschiedliche Vorlieben bedienen. Die einen mögen es knüppelhart, andere bevorzugen vielleicht einen Fokus auf Story und Inszenierung. "One Piece: Pirate Warriors 4" fällt in keine dieser beiden Kategorien so wirklich. Auch der vierte Teil des 2012 gestarteten Spin-offs zur erfolgreichsten Anime-Reihe überhaupt stellt den Spielspass an erster Stelle. In der PS4-Version von "Pirate Warriors 4" haben wir uns mit Monkey D. Ruffy, Eustass Kid, Charlotte Katakuri und vielen anderen Charakteren aus der Vorlage für euch mit den schier gigantischen Feindmassen angelegt. Spielerisch verändert sich dabei zwar kaum etwas Wesentliches im Vergleich zum Vorgänger. Von den brachial-spektakulären Kämpfen haben wir aber auch nach unzähligen Stunden noch lange nicht genug!

Die ganze Strohhutbande

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Obgleich wir eingangs erwähnten, dass Story und Inszenierung nicht den Hauptfokus von "Pirate Warriors 4" bilden, müsst ihr darauf natürlich keineswegs verzichten. Tatsächlich zollen die Entwickler mit einer stark angewachsenen Anzahl von Zwischen- und Dialogsequenzen in Spielgrafik der Anime-Vorlage ein gesundes Mass an Respekt. Gerade wer letztere kennt, erwartet dabei zwar nichts Neues, aber doch immer wieder nostalgische Momente und eine gesteigerte Vorfreude, Teile der Geschichte im folgenden Kapitel quasi selbst erleben zu können. Dass es dabei einmal mehr nur japanische Sprachausgabe gibt und lediglich eine (gute!) Textübersetzung, mag den einen oder anderen leicht schmerzen. Atmosphäre und Humor des Anime aber kommen trotz des spielerisch einseitigen Hangs zur Action sehr gut zur Geltung.

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In den ersten paar Abschnitten der Storykampagne, die ihr bereits früh auch online im Kooperativbetrieb angehen dürft, ist eure Charakterauswahl noch teils stark begrenzt. Im Spielverlauf, der euch in einem Durchgang grob 15 Stunden beschäftigen wird, seid ihr aber nicht nur als Monkey D. Ruffy, unterwegs, um etwa Kaido und Big Mom die Visage zu verbeulen. Insgesamt stehen mehr als 40 spielbare Charaktere innerhalb der einzelnen Kapitel zur Auswahl, in denen ihr neben den frühen Mitgliedern der Strohhutbande auch immer wieder die Rollen von (teils nur anfangs) verfeindeten Protagonisten schlüpft. Daneben gibt es etliche freie Missionen, die für unzählige weitere Spielstunden gut sind.

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