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One Piece: World Seeker - Test / Review

Geniales Abenteuer oder Schiffswrack?

Test Video Giuseppe Spinella getestet auf PlayStation 4

Die Piratencrew aus „One Piece” begibt sich auf ein ganz neues Abenteuer. Anders als in den bisherigen Spielen erforschen wir in „One Piece: World Seeker“ eine im Anime oder Manga noch nie gesehene Insel mitsamt originellen Charakteren. Zudem markiert das Spiel den ersten Versuch, Hauptfigur Monkey D. Ruffy in einer Open World (Bandai spricht von "Open Field") agieren zu lassen. Ob dieses Experiment sich als Erfolg oder eher Schiffswrack entpuppt, erfahrt ihr in unserem Test!

Gefangen auf Jail Island

„One Piece: World Seeker” bietet zwei Spielmodi. Das Herz des Spiels stellt der Storymodus dar. Im bombastischen Intro wird uns die originelle Location vorgestellt. Jail Island ist – wie der Name schon suggeriert – eine Insel voller Gefängnisse. Doch Ruffys Piratengruppe lässt sich davon nicht abschrecken! Sie suchen auf der Insel nach einem besonderen Schatz.

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Sie haben aber nicht mit dem neuen Bösewicht gerechnet: Der Cyborg Isaac herrscht über die Insel und kann sogar Ruffy richtig zusetzen. Alsbald wird Ruffy von seinen Kameraden getrennt und widmet sich deren Suche. Wie in der Hauptserie erkundigt er zahlreiche Dörfer und eilt den Inselbewohnern zu Hilfe. An sich ist die Handlung spannend, vor allem weil der Antagonist überzeugend ist. Der Wissenschaftler Isaac wirkt gefährlich und berechnend – hinter der eiskalten und robotischen Fassade versteckt sich aber mehr. Die Story braucht eine Weile, bis sie ins Rollen kommt. Ab der Hälfte des Spiels wird sie interessanter. Als netter Bonus erscheint nicht nur die ganze Crew der Strohhut-Piraten, sondern hin und wieder auch eine bekannte Figur aus dem Anime, beispielsweise Smoker.

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Die Story lohnt sich für Fans des Animes. Wer noch nie eine Folge „One Piece“ gesehen hat, wird die Parallelen zur Hauptstory verpassen und die Motivationen der Charaktere weniger verstehen.

Der zweite Spielmodus heisst „Free Battle“. In diesem kämpft man auf dem Deck eines Schiffes gegen Wellen von Gegnern. Das ist schon alles. Dieser Modus bietet gar keinen Mehrwert, da zu simpel und enttäuschend. Der Rest des Reviews wird sich daher weiterhin auf den Storymodus fokussieren.

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