Onimusha: Way of the Sword - Test / Review

Ein legendärer Samurai auf Monsterjagd

Test Video Sven Raabe getestet auf PlayStation 5

Nach etwas mehr als geschlagenen 20 (!) Jahren rückt Capcom mit "Onimusha: Way of the Sword" eine seiner populärsten Spielereihen wieder ins Rampenlicht. Seit den Hochzeiten der Serie auf der PlayStation 2 ist eine ganze Menge Zeit vergangen. Für das Franchise heisst es im Jahr 2026 nun: neues Spiel, neuer Protagonist und neues Glück.

Review-Video folgt zum 5. September 9 Uhr...

Wir durften uns bereits vor dem Release des Schwertkampf-Actionspiels am 4. September 2026 auf der PlayStation 5 ins Abenteuer stürzen und verraten euch in unserem grossen Test, ob die von Fans heiss erwartete Rückkehr der altehrwürdigen Spielereihe geglückt ist.

Beschützt die Welt der Lebenden!

Anders als noch in den vier vorherigen Hauptteilen des "Onimusha"-Franchises schlüpfen wir diesmal nicht in die virtuelle Haut von Samanosuke oder Hideyasu, sondern übernehmen die Kontrolle über Miyamoto Musashi. Er war ein legendärer Samurai, der unter anderem das berühmte Werk "Gorin no Sho" (Deutsch: "Das Buch der fünf Ringe") verfasst hat.

In "Onimusha: Way of the Sword" steht Musashi allerdings noch am Anfang seiner Legende. Er folgt dem Weg des Schwertes und fordert deshalb immer wieder andere Schwertmeister zum Duell heraus. Eines Tages tauchen jedoch dämonische Genma wie aus dem Nichts auf. Eine Begegnung, die äusserst unschön für unseren Protagonisten verlaufen soll.

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Dafür erhält Musashi wenig später einen Oni-Handschuh, der ihm die Macht verleiht, es mit den Monstern aufzunehmen. Allerdings lauert im Schatten eine noch viel grössere Bedrohung, welche die gesamte Welt ins Chaos stürzen könnte. Um die Hölle auf Erden zu verhindern, muss unser Held den Handschuh meistern und das Böse vernichten.

Für die Story, die übrigens keinerlei Vorkenntnisse hinsichtlich der Vorgänger voraussetzt, haben wir auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad rund 25 Stunden benötigt. Für ein primär ziemlich lineares Singleplayer-Abenteuer ist das eine mehr als ordentliche Spielzeit, die ihr natürlich vor allem mit einer Beschäftigung verbringen werdet: Schwertkämpfen!

Der Weg des Schwertes

Während "Onimusha: Way of the Sword" zwar mit einer ordentlichen, wenn auch zu langen Story und einigen hervorragend inszenierten Zwischensequenzen zu überzeugen weiss, brilliert das Actionspiel mit seinem Kampfsystem. Mit Musashi erlebten wir vermutlich die besten und intensivsten Schwertkämpfe seit "Sekiro: Shadows Die Twice".

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Jeder Hieb, jeder Stich und jede Parade, all das fühlt sich in "Onimusha: Way of the Sword" schlichtweg hervorragend an. In den Kämpfen gegen die Genma spüren wir regelrecht die Wucht, wenn der nackte Stahl aufeinanderprallt. Das Kampfsystem selbst belohnt während der Scharmützel Präzision und das korrekte Timing bei euren Kommandos. Mit simplem Buttonmashing sind speziell die späteren Bossgegner nicht zu bezwingen.

Während eures Abenteuers mit Musashi bleibt eure Primärwaffe deshalb auch, wenig verwunderlich, stets sein Katana. Alternative Hauptwaffen haben wir während unseres Tests jedoch nicht vermisst, denn das Schwert bietet zahlreiche Möglichkeiten, um Genma fachgerecht in ihre Einzelteile zu zerlegen. Ihr könnt leichte und schwere Angriffe ausführen, ausweichen, blocken und parieren sowie, das richtige Timing vorausgesetzt, fix kontern.

Bei Kontern kommen die sogenannten Issen-Angriffe ins Spiel: Greift ihr an, kurz bevor euch eine feindliche Attacke trifft, schaltet ihr Standardgegner mit einem einzigen Schwertstreich aus. Später ist es sogar möglich, mehrere Issen-Angriffe zu verketten und so ganze Gegnergruppen in Windeseile zu zerlegen. Falls ihr dieses hohe Risiko eingehen möchtet, könnt ihr auf der anderen Seite mit diesen eindrucksvollen Attacken belohnt werden, und wenn ihr erstmals eine solche Aktion erfolgreich ausführt, ist dies ein erhabenes Gefühl!

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Um stärkere Feinde in die Knie zu zwingen, reichen oft allerdings selbst Issen-Angriffe allein nicht aus. Hier kommt nach ein paar Spielstunden die Lohe-Anzeige ins Spiel: Pariert ihr in "Onimusha: Way of the Sword" eine Attacke absolut perfekt, könnt ihr die Klinge eures Katana kurzzeitig in blaue Flammen hüllen. Sie fügen der Ausdauer eines Genmas grossen Schaden zu. Gerade in Bosskämpfen solltet ihr die Lohe-Anzeige immer gut gefüllt halten.

Darüber hinaus kann Musashi Dinge in der Umgebung nutzen und in den Kampf einbinden. Bretter schützen vor Pfeilen, herumstehende Wagen werden zu fahrbaren Waffen. Eine Verneigung vor dem realen Miyamoto Musashi, der für seinen kreativen Kampfstil berühmt war. Abgerundet wird euer Offensivrepertoire von mächtigen Oni-Waffen. Diese müsst ihr erst finden, und sie benötigen blaue Seelen als Treibstoff, doch dafür können sie eure Gegner direkt ausschalten oder zumindest stark schwächen. Schaut euch also gut um!

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