Persona 5 - Test

You stole my heart!

Test Giuseppe Spinella getestet auf PlayStation 4

Plündere ein Schloss, eine Pyramide und noch schrägere Orte!

Highlight des Spiels sind auch die fantastisch designten Dungeons. Während "Persona 4" bloss zufallsgenerierte Dungeons anbot, weisen alle Story-Dungeons in "Persona 5" ein festes Layout vor. Dadurch werden sie viel interessanter und die Platzierung von Schatzkisten und Gegnern ist überraschender. Zu Beginn plündern wir ein riesiges Schloss. Dieses ist mit Fallen und Rätseln gespickt, und wir müssen diese geschickt lösen. Es gibt auch immer wieder Kletterpartien, um höhere oder eigentlich abgeriegelte Orte zu erreichen. Unsere Diebe benutzen auch Schächte, um sich fortzubewegen.

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Ihr schleicht im Schloss herum, dank Tastendruck versteckt ihr euch automatisch hinter Säulen, Podesten, Statuen, Ecken usw. Ist ein weiteres Versteck in Sicht, schleicht ihr in Blitzesschnelle automatisch dorthin. Sinn und der Zweck der Sache ist, die Gegner zu überraschen. Überfallt ihr diese von hinten, ergeben sich Vorteile im Kampf. Entdecken sie euch hingegen, steigt die Alarmbereitschaft des Schlosses und alle Schattengegner werden mehr auf Achse sein. Dank all diesen Details bekommen wir wirklich das Gefühl, eine Gruppe Diebe zu sein!

Die Dungeons sind allesamt sehr atmosphärisch und unterschiedlich. Auch sind sie recht originell! Wir wollen nicht allzu viel spoilern, doch sei gesagt, dass die Pyramide beispielsweise auch High-Tech-Elemente vorweist. Ausserdem gibt es mehrere Gimmicks und Rätsel pro Dungeon. Cool ist auch, dass die Gegner passend aussehen. Im Schloss seht ihr die Schatten als Ritter, in der Pyramide als alte Ägypter.

Style im Überfluss!

"Persona 5" ist einfach geil! So viel Style sieht man selten. Schon allein die Menüs kommen mit coolen Animationen daher. Selbst wenn ihr die Gegend im Dungeon wechselt, ist der Übergang einfach nur cool (ein Dieb verdunkelt den Bildschirm mit seinem Mantel). Die Grafik bleibt dem Anime-Stil der Serie treu und überzeugt durch tolle Designs und Areale. Zentrale Szenen kommen im Anime-Clip daher, was alles nur noch spannender macht. Es gibt viel mehr Anime-Videos als in früheren Spielen. Die 3D-Modelle der Personae sind detailreich und ihr könnt sie alle genauer unter die Lupe nehmen. "Persona 5" sieht einfach Hammer aus und wir haben in unserer langen Spielzeit keinen Rüttler oder Crash erlebt.

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Die Musik stammt wieder von Shoji Meguro und ähnelt anderen «Persona»-Tracks. Es gibt also einerseits chillige Jpop-Tracks mit leichten Jazz-Einflüssen und andererseits pulssteigernde Tracks, die Kämpfe und gefährliche Szenen passend betonen. Die englische Tonspur ist perfekt, das Niveau der Produktion ist offensichtlich sehr hoch. Schade hat unsere alte Bekanntschaft Igor eine neue Stimme, doch am Ersatz gewöhnt man sich schnell. Es soll zum Release auch die japanische Tonspur als Option geben, doch wir konnten dieser vor Release noch nicht lauschen. Leider kommt das Spiel nur mit englischen Bildschirmtexten daher. Aufgrund der komplexen Story werden gute Englischkenntnisse vorausgesetzt, um die kolossale Geschichte mit zahlreichen Dialogen zu verstehen.

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