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PlayStation VR - Hands On in München

Sonys virtuelle Welten zum Greifen nah!

Vorschau Video Roger Sieber

Sony, wie auch die anderen Hersteller der diversen VR-Headsets, stehen vor einer grossen Herausforderung: Die Vermarktung der VR-Brillen. Wie vermittelt man der potentiellen Käuferschaft, weshalb man für ein VR-Headset mehr Geld ausgeben soll als für die Spielekonsole an sich? Mit einem Video, das die Vorteile und möglichen Features präsentiert, ist es nicht getan.

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In den letzten Monaten hatten wir schon häufiger die Gelegenheit, die PlayStation VR anzutesten und in die virtuellen Welten einzutauchen. Einen weiteren, vertieften Einblick in diese Welten ermöglichte uns Sony an der PlayStation Experience, die Anfang April in München stattfand.

Über 112 Spiele sind zur Zeit bei diversen Studios für die PlayStation VR in Entwicklung. Um die 50 davon sollen bereits bis Weihnachten 2016 erscheinen. Eine stattliche Anzahl und gleichzeitig eines der grossen Vorteile gegenüber der Konkurrenz.

Mit der Brille ist es nicht getan

Sony startet die grosse VR-Attacke im kommenden Oktober. Dann wird die PlayStation VR für etwa CHF 479.- im Schweizer Handel erhältlich sein.

Wer sich für die VR-Brille interessiert, der sollte die Hardware-Erweiterung jedoch möglichst schnell (vor-)bestellen. Wer nicht rechtzeitig zuschlägt, könnte zu Weihnachten, im wahrsten Sinne des Wortes, in die Röhre gucken. Bereits jetzt wird mit deftigen Lieferengpässen gerechnet.

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Aber Achtung! Mit der neuen VR-Brille ist es noch lange nicht getan. Damit ihr in die virtuellen PlayStation-Welten eintauchen könnt, benötigt ihr zusätzlich eine PlayStation Kamera, die ebenfalls mit etwa CHF 79.- zu Buche schlägt. Diese ist im Lieferumfang der PlayStation VR nicht enthalten. Einige Spiele erwarten von euch, dass ihr mindestens einen oder besser mehrere Move-Controller besitzt. Falls ihr also noch einen entsprechenden Controller herumliegen habt, der vermutlich am Verstauben ist, solltet ihr diesen nicht wegwerfen oder verschenken!

Auf den folgenden Seiten möchten wir euch einige der bereits angespielten VR-Spiele kurz vorstellen.

RIGS: Mechanized Combat League

Entwickler: Guerrilla Cambridge
Genre: E-Sport, Action
Potential: hoch
Simulation-Sickness-Stress-Level: sehr hoch

Könnt ihr euch noch an Ripley aus "Aliens" erinnern, wie sie in einem Exoskelett steckend gegen das ausserirrdische Alien gekämpft hat? In "RIGS: Mechanized Combat League" steckt ihr in einem ähnlichem Mechanikmonstrum, um für Punkte für euer Team zu kämpfen.

Um zu Punkten, müsst ihr die gegnerischen Spieler eliminieren und die Energiezellen der Kontrahenten aufsammeln. Habt ihr genügend Ladungen zusammen, wird euer Exoskelett in den Overdrive versetzt. Nun müsst ihr durch den Ring springen, der sich im Zentrum der Arena befindet. Nur so könnt ihr Punkte für eure Mannschaft holen. Dabei gilt es natürlich gleichzeitig den gegnerischen Schüssen auszuweichen. Um das Ganze noch zu erschweren, steht ihr natürlich auch noch unter etwas Zeitdruck!

Fazit: "RIGS" zeichnet sich durch extrem schnelle Action und hohes Suchtpotential aus! Wir fragen uns: Wann wird E-Sport endlich olympisch? Vielleicht schon 2017?

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