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Pokémon Super Mystery Dungeon - Test

Kleine Pokèmon auf grosser Reise

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Das "Mystery Dungeon"-Spin-off der Pokémon-Serie erfreut sich seit Jahren grosser Beliebtheit. Anstatt als Trainer auf die Kreaturen losgelassen zu werden, spielt man selber die Rolle eines Pokèmon und begibt sich auf Abenteuer. In "Pokémon Super Mystery Dungeon" gilt es ein Problem zu lösen, das die ganze Pokèmon-Welt bedroht.

Ganz wie in den anderen Teilen der Serie wird auch in "Super Mystery Dungeon" der Spieler wieder von einem Menschen in ein Pokèmon verwandelt. Dazu muss man eine Reihe ziemlich zufällig wirkender Fragen beantworten und auf Grund der Antworten wird einem aus 20 möglichen Pokémon ein Spielercharakter vorgeschlagen. Wenn man mit dem Vorschlag nicht zufrieden ist, kann man frei ein anderes Pokémon aus den verfügbaren wählen. Dabei hat man alle bisherigen Starter-Pokémon, sowie Pikachu und Riolu zu Auswahl. Auch den Partner für die abenteuerliche Reise dürft ihr euch aussuchen. Die Wahl beeinflusst die Geschichte jedoch nicht. Ein Team aus einem Nahkampf- sowie einem Fernkampf-Spezialisten ist für die Kämpfe in den Dungeons durchaus von Vorteil, da sich so beide Charaktere gut ergänzen.

Story

Screenshot

Als frisch verwandeltes Pokémon hat der Spieler jede Erinnerung verloren. Er weiss nur noch, dass er einmal ein Mensch war und findet sich in der Welt der Pokémon zuerst gar nicht zurecht. Dann wird er auch noch von einer Gruppe Megalon gejagt und entkommt ihnen nur sehr knapp. Ein hilfreiches Blanas sammelt den Spieler ein und nimmt ihn prompt mit nach Ruhenau, um ihn dort in seinem Haus vor den Megalon zu verstecken. Als sich herausstellt, dass der Spieler noch sehr jung ist, schlägt Blanas vor, ihn in die Schule des Orts zu stecken, bis er seine Erinnerung zurück erhält.

So findet sich der Spieler in einer Klasse mit sechs anderen jungen Pokémon wieder und durchlebt in Ruhenau einen neuen Alltag, der sich rund um die Schule dreht. Die Story führt dabei reihenweise neue Charaktere ein, die alle ihre Probleme und neue Herausforderungen mit sich bringen. Ob es sich um ein Knospi handelt, das in Schwierigkeiten gerät, wenn es Honig für seine Mutter Roselia sammeln will, oder einen Geist, der in den Sommerferien an der Schule sein Unwesen treibt - die Story bleibt stets leicht und immer kinderfreundlich. Leider ist sie teils etwas in die Länge gezogen und jederzeit recht vorhersehbar. Bis man endlich nach Trubelstadt reisen darf und einem alle Möglichkeiten des Gameplays offen stehen, vergehen rund sechs bis sieben Stunden, je nach Spielstil. Zwar ist nicht alles davon Tutorial, fühlt sich aber grösstenteils so an. So braucht das Spiel sehr, sehr lange, bis es in Fahrt kommt.

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