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Acer Predator Triton 500 (2020) - Hardware-Test

Ein kompaktes Kraftpaket

Hardware: Test Video Benjamin Braun

Mobiles Gaming wird auf dem PC-Markt immer wichtiger. Hersteller Acer bietet auch in diesem Bereich eine breite Produktpalette vom Einsteigermodell bis zum absoluten Profi-Gaming-Notebook. Wir haben die neueste Premium-Version des Predator Triton 500 unter die Lupe genommen, die bei Leistung, Verarbeitung und Design keine Wünsche offenlässt.

Über das breite Angebot an Desktop-PCs und Notebooks vom täglichen Bürobedarf bis zum Hochleistungs-Gaming von Acer haben wir euch bereits vor einigen Wochen in unserem Hardware-Special informiert. Diesmal machen wir es konkreter mit dem Test des neuesten Modells des Predator Triton 500 (Modellnummer: PT515-52-730D), das trotz seines hohen Preises jeden Cent wert ist.

Viel Power unter der kompakten Haube

Acer bietet den Predator Triton 500 in sechs verschiedenen Versionen an, die sich primär durch die jeweils verbaute Grafikeinheit unterscheiden. Auf die kleineren Varianten, beginnend mit einer GeForce 2060 samt 6 GB dedizierten Speicher, möchten wir hier jedoch nicht zentral eingehen, sondern uns mit dem Topmodell des Triton 500 beschäftigen, das uns zum Test vorlag. Darin steckt mit einer GeForce RTX 2080 Super Max-Q mit 8 GB GDDR6-Speicher die stärkste GPU (Kerntakt bei 815 MHz, Speichertakt bei 1'353 MHz), die selbst hardwarehungrigste Spiele bei höchsten Grafikeinstellungen auf das nicht spiegelnde Full-HD-IPS-Display zaubert. Die kleinste GPU-Variante besteht indes aus einer RTX 2060, die mit 6 GB Speicher auskommen muss. 15,6 Zoll misst das LCD-IPS-Panel und glänzt zudem mit einer Reaktionszeit von nur einer Millisekunde und einer Bildfrequenz von 300 Hz - in den "kleineren" Ausführungen des Triton 500 sind es "nur" 144 Hz. Da zusätzlich NVIDIAs G-Sync-Technologie aktiv ist, muss man sich hier keine Gedanken über hässliches Tearing machen.

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Auch beim Hauptprozessor bleiben in unserem Modell mit dem Intel Core i7-10875H keine Wünsche offen. Die CPU der zehnten Generation bietet mehr als genug Leistung, um die mit 3'200 MHz getakteten 32 GB GDDR6-Arbeitsspeicher (offiziell sind es eigentlich nur 2'933 MHz) auszureizen. Im Grundmodell sind übrigens nur 16 GB verbaut, maximal kann der Speicher auf 64 GB erweitert werden. Die Taktfrequenz der Achtkern-CPU liegt im kinderleicht aktivierbaren Turbo-Modus bei bis zu 5,1 GHz, im nicht übertakteten Betrieb sind es 2,3 GHz. In den "kleineren" Hardware-Varianten kommen indes Sechskerner vom Typ Core i7-10750H (2,2 GHz) oder Core i7-8750H (2,6 GHz) zum Einsatz. Unser Testmodell mit dem Core i7-10875H ist aktuell bei Schweizer Händlern noch nicht zu haben, jedoch in etwa gleich leistungsstarke Varianten mit Hexa-Core-Prozessoren von Intel. Wie es sich für ein modernes Gaming-Notebook gehört, stecken für entsprechend kurze Ladezeiten zwei SSDs mit jeweils 512 GB beziehungsweise 1 TB Kapazität drin. Maximal verbaut Acer also 2 TB, was für die allermeisten Nutzer mehr als ausreichend sein dürfte. Anschlussoptionen gibt es ebenfalls reichlich. Externe Monitore können via HDMI 2.0, DisplayPort oder Thunderbolt angeschlossen werde - natürlich auch parallel, wenn für euch, mitsamt Hauptmonitor, aller guten Dinge vier sind. Egal ob via LAN-Kabel über den Ethernet-Controller E3100 von Killer oder kabellos über den Wi-Fi-6-zertifizierten AX1650i desselben Herstellers müsst ihr euch beim Online-Spielen keine Sorgen über hohe Latenzzeiten machen. Dank der Doubleshot-Pro-Technologie nutzt das Triton 500 im parallelen Betrieb stets die schnellste Verbindung ins Internet.

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