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Prey: Mooncrash - Test

Auf dem Mond hört dich niemand schreien

Test Video Joel getestet auf Xbox One

Letztes Jahr erschien mit „Prey“ der geistige Nachfolger zu „System Shock“. Der Entwickler Arkane Studios vermochte damals schon Kritiker und Spieler gleichermassen zu begeistern. Im Rahmen der E3 kündigte Bethesda die Erweiterung namens „Mooncrash“ an. In dieser wird die Geschichte der im Hauptspiel erwähnten „Pytheas Mondbasis“ erzählt. Wir haben uns dem Zusatzinhalt ausführlich gewidmet, um zu sehen, ob sich die erneute Reise in die Welt von „Prey“ lohnt.

Alles nur ein Spiel?

Bereits der Start zeigt uns, dass „Mooncrash“ keine simple Fortsetzung der „Prey“-Story ist. Stattdessen erwartet uns das vertraute Gameplay in einem Rogue-like Szenario. Wir durchleben die letzten Stunden, der von Ausserirdischen verseuchten Mondbasis, aus der Perspektive von fünf Überlebenden. Jeder dieser Überlebenden hat Zugriff auf spezielle Fähigkeiten und eine andere Startausrüstung. Fast alle dieser Elemente sind, etwas angepasst, aus dem Hauptspiel übernommen. „Mooncrash“ bietet dem Spieler jedoch einige neue Spielzeuge, wie etwa eine neue Nahkampfwaffe oder ausserirdische Typhon, die auf unserer Seite kämpfen. Da das Ganze eine Simulation ist, die wir erforschen, ist unser Bildschirmtod auch nicht das Ende. Stattdessen wird die Mondbasis jedes Mal zurückgesetzt, wenn alle unsere Charaktere entweder entkommen oder sterben. Wird die Simulation neu gestartet, werden auch viele Elemente des Levels neu zusammengewürfelt, was dafür sorgt, dass wir nie sicher wissen, was hinter der nächsten Ecke lauert. Dank vier grosser Gebiete kommt auch beim mehrfachen Durchspielen keine Langeweile auf.

Screenshot

Ziel eines Spieldurchgangs ist es, mit der aktuellen Spielfigur zu entkommen. Es bestehen fünf Möglichkeiten dies zu erreichen, doch jede davon erfordert, dass wir zuerst bestimmte Aufgaben lösen. Da sich die Charaktere eines Durchgangs auch die Welt teilen, aber nicht das Inventar, müssen wir uns also bereits beim ersten Charakter überlegen, ob wir Ressourcen für andere Überlebende zurücklassen wollen. Um das ganze noch etwas zu erschweren, wird die Welt nach Ablauf einer Zeitlimite, stufenweise mit stärkeren Gegnern füllt.

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