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Prey - Vorschau

Hilfe, mein Held ist ein Alien!

Vorschau Video Ulrich Wimmeroth

Was kann schon schief gehen, wenn moralfreie Wissenschaftler munter menschliche DNA mit Alien-Genen mischen? Einfach alles, wie wir bei einem weiteren Anspieltermin des klaustrophobischen Sci-Fi-Abenteuers "Prey" erfahren konnten.

Vor gut zwei Monaten hatten wir uns schon einmal in den Räumen des Publishers Bethesda eingefunden, um die ersten Stunden des Alien-Actioners "Prey" ausführlich anzuspielen. Unser Fazit: Die gelungene Mischung aus optischen und spielmechanischen Versatzstücken von Genre-Giganten wie "Bioshock", "System Shock" und "Deus Ex" hat gefallen und Lust auf mehr Spielzeit gemacht. Und die haben wir jetzt, etwa drei Wochen vor dem Release am 5. Mai, auch noch mal bekommen. Unser zweite Begegnung mit dem, wahlweise weiblichen oder männlichen, Protagonisten Morgan Yu, führt uns in das dritte Kapitel der dunkel-düsteren Space-Odyssee und lässt uns nicht nur mit Schrotflinte und Klebepistole hantieren, sondern macht uns zusätzlich mit einer ganzen Reihe nützlicher Alien-Kräfte bekannt.

Keine schönen Zukunftsaussichten

"Prey" spielt in einer alternativen Realität, in der das Attentat auf John F. Kennedy 1963 zwar statt gefunden hat, aber nicht zum Tode des Präsidenten führte. Kennedy blieb also an der Macht und hat in seiner Amtszeit unter anderem die Weltraumforschung kräftig vorangetrieben. Das zog allerdings die Aufmerksamkeit von Typhon genannter Aliens auf sich, die sich als feindlich erwiesen und der Erde einen gar nicht so freundlichen Besuch abstatteten. Gemeinsam mit dem ehemaligen politischen Widersacher UDSSR gelang es die Invasion abzuwehren und jetzt im Jahr 2032 werden auf der gigantischen Raumstation Talos I Forschungen an den gefangenen Ausserirdischen durchgeführt, die über erstaunliche Kräfte verfügen. Diese möchte man gerne auch selber beherrschen und mischt dazu fleissig den Genpool von Aliens und Menschen. Was kann da auch schon schief gehen? Natürlich allerhand, wie wir schnell erfahren, als unser aus der Ego-Perspektive gesteuerter Held/Heldin verzweifelt versucht, die von Leichen übersäte Raumstation zu verlassen und dabei auf immer neue, immer gefährlichere, Typhon stösst.

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