Project Motor Racing - Vorschau / Preview

Fordernde Rennsimulation mit Farming-Simulator-DNA!

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Konkurrenz für "Gran Turismo" und "Assetto Corsa"? "Project Motor Racing" erscheint voraussichtlich am 25. November 2025 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series S/X. Auf der gamescom fuhren wir die Racing-Simulation erstmals Probe - und waren durchaus angetan!

Die Motoren heulen, die Reifen quietschen: Mit "Project Motor Racing" steht ein neuer Anwärter auf der Startlinie, der das Genre der Rennsimulationen aufmischen will. Von Straight4 Studios mit dem Anspruch entwickelt, Realismus und Zugänglichkeit zu vereinen, zeigt sich der Sim-Racer im Rahmen der gamescom 2025 als ambitioniertes Rennspiel, das auf der einen Seite mit gutem Fahrgefühl, auf der anderen Seite aber auch mit Funktionen wie Modding-Kompatibilität bei der Sim-Community punkten will. Erste Eindrücke versprechen detailreiche Fahrzeuge, eine authentische Fahrphysik und eine Atmosphäre, die echtes Rennsport-Feeling ins Wohnzimmer bringen soll.

Ein halbes Jahrhundert Renngeschichte

Blicken wir zunächst auf die Standards: "Project Motor Racing" basiert auf der GIANTS Engine 10, die allerdings um die Hadron-Physics-Technologie erweitert wurde, um ein möglichst realitätsgetreues Fahrgefühl zu garantieren. Dazu schraubt man auch mächtig an der Steuerung und schreibt sich auf die Fahne, dass sich PC- und Konsolenversion identisch spielen sollen.

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Das Spiel steht unter dem Motto "The Heart and Soul of Racing". Der Fuhrpark besteht aus 70 Fahrzeugen aus fünf Jahrzehnten Rennsportgeschichte, verteilt über mehr als zehn Rennklassen. Freut euch also auf Marken wie Audi, Aston Martin, Lamborghini oder auch Porsche. Beim gamescom-Termin gab es im Hinblick auf die Tokyo Game Show erste Hinweise auf die Neuankündigung eines weiteren Fahrzeugherstellers aus Japan.

Bei den Rennstrecken setzt man auf "True2Tech"-Technologie und Scans zwecks Integration der Strecken. Das Spiel kommt so auf 18 Locations bei 28 Tracks, bedingt durch wechselnde Layouts. Zu den Kursen gehören u. a. die Nordschleife, Bathurst, Spa und Lime Rock Park. Und natürlich gibt es auch dynamisches Wetter sowie Tag-und-Nacht-Wechsel. Seit Monaten fahren übrigens über 120 Profis - sowohl echte Rennfahrer als auch Sim-Racing-Pros - das Game Probe und liefern den Entwicklern wertvolles Feedback.

Nichts für Anfänger

"Project Motor Racing" wird eine Rennsimulation, und als solche wartet es mit nur wenigen Hilfefunktionen für Einsteiger auf. In der präsentierten Vorabversion etwa unterstützte uns eine dynamische Ideallinie beim Finden von Brems- und Scheitelpunkten. Im Gegensatz zu Simcade-Titeln wie etwa "Moto GP" gibt es hier aber keine Hilfen, die die Boliden förmlich im Alleingang über die Strecken schieben. Auch eine Rückspulfunktion wie in "Forza Motorsport" existiert nicht.

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Ganz im Gegenteil: Echte Profis aktivieren in der Karriere den sogenannten "Authentic Mode". Dadurch nimmt man sich selbst die Möglichkeit von Neustarts, setzt die KI auf maximale Stufe und muss entsprechend mit den eigenen Fehlern leben. Wenn wir etwa beim finalen Rennen der Saison nur knapp führen und dann den Wagen ins Kiesbett setzen, müssen wir damit klarkommen, dass ein Computerkollege den Platz auf dem Treppchen erobert und unsere Bemühungen "umsonst" waren.

Das Ziel dahinter ist natürlich das Erzeugen von Spannung - fast wie in einem Soulslike oder gar im echten Rennsport. Fehler haben Konsequenzen, und entsprechend gross ist der Nervenkitzel, je dichter die Konkurrenz zusammenrückt.

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