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PlayStation 4

In Japan verkauft sich die Konsole eher schleppend

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Im Westen verkauft sich die PlayStation 4 wie geschnitten Brot. In Japan allerdings hat man derzeit noch ein wenig Absatzprobleme. Sonys Andrew House sucht Gründe für diesen Missstand.

Während es in unseren Breitengraden stellenweise immer noch zu Engpässen kommt, scheint die Lage in Japan etwas entspannter zu sein. Seit dem Launch im Februar, konnte Sony bisher „nur“ 620000 Einheiten der Konsole verkaufen, was ein wenig unter den Erwartungen der Firma liegt. Global gesehen konnte man schon über 7 Millionen PlayStation 4 Konsolen verkaufen. Wieso ist man ausgerechnet im Sony-Land so zurückhaltend?

Ein Grund für die eher geringen Verkäufe der NextGen Konsole in Japan, so Sonys Andrew House, sind die ebenfalls eher geringen verfügbaren Softwaretitel. Ausserdem seien die Entwickler was die PlayStation 3 angeht noch relativ zufrieden und produzieren munter weiter noch ihre Spiele für die LastGen Konsole, was aber auch daran liegt, dass man der neuen Hardware noch nicht so ganz über den Weg traut.

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Auf Grund dessen hat man bereits den Launch der Konsole in Japan auf Februar 2014 festgesetzt und veröffentlichte die PlayStation 4 nicht bereits Ende 2013, wie bei uns im Westen. Man erhoffte sich dadurch ein kleineres Polster an Spielen, was die Konsole für den Markt in Japan ansprechender machen sollte.

Doch man ist zuversichtlich. „Im laufe der Zeit,“ so House, „werden wir noch viele Spiele von japanischen Publisher und Entwicklern sehen.“ Ein weitere Grund, dass die PlayStation 4 in Japan ein wenig strauchelt, sind „strukturellen Gründen rund um die Unterhaltungsindustrie“. Gemeint ist hier wohl der Fakt, das die mobile Sparte der Spieleindustrie derzeit einen hohen Marktanteil hat und traditionellen Konsolen das Wasser abgräbt…

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