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Rainbow Six Siege: Black Ice - Test

Wer hat unsere Yacht in der Arktis geparkt?

Test Benjamin Kratsch getestet auf PC

Mal abgesehen davon, dass wir keine Ahnung haben, wie diese schicke vierstöckige Yacht ins ewig Eis gekommen ist, hatten wir richtig Spass mit dem ersten grossen „Black Ice“-DLC für „Rainbow Six: Siege“. Im Test-Special stellen wir euch die neuen Operator Buck und Frost vor, ausserdem gibt’s taktische Tipps für diese verwinkelte, riesige Karte. „Rainbow Six: Siege - Black Ice“ im Test.

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Ein Schneesturm zieht auf, nur mit Mühe landet der Black Hawk unserer Spezialeinheit im ersten grossen und kostenlosen DLC von „Rainbow Six: Siege“ mit dem klangvollen Namen „Black Ice“. Unser Ziel ist eine grosse Yacht, die aus ominösen Gründen im ewigen Eis der Arktis eingeschlossen ist. Ein Forscherteam war hierher unterwegs, Terroristen griffen sie an, nahmen Geiseln. Ein Job für Team Rainbow, allerdings kein leichter. Das riesige Boot mit seinen drei Decks plus Maschinenraum ist nicht nur mit Schnee bedeckt, sondern auch völlig vereist. Auf der weissen Oberfläche fällt unsere fahrende Drohne erst recht auf, langsam und behutsam pirschen wir uns an das Objekt der Begierde heran. Ubisofts Designer haben ganz offensichtlich viel Hirnschmalz und Liebe zum Detail in die Karte fliessen lassen, denn unsere Fusssohlen hinterlassen Abdrücke im Schnee, die kann der Feind leicht nachvollziehen. Zudem sind fast alle Deckungsmöglichkeiten vereist, wir können also nicht einfach mal kurz im Pool plantschen, um die Gegend zu scannen, sondern müssen uns leise an die ersten Kajüten ranschleichen.

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Zu unserer Überraschung finden wir ein Bullauge, welches nicht mal verbarrikadiert ist. Das schreit doch förmlich nach Hinterhalt! Aufmerksam sondieren wir die Lage, nutzen unsere Visiere um mögliche Sprengfallen zu erspähen. Die Luft ist rein, der Gang scheint leer. Wir schlüpfen rein, da schnappt eine Bärenfalle zu. Eine derart antiquierte Waffe wird ja eigentlich eher von Wilderern eingesetzt, doch der Stahl bohrt sich durch unser Fleisch, reisst uns schmerzhaft zu Boden. Einer der Terroristen/Verteidiger-Spieler hat sich hinter einer Wand versteckt, schnellt heraus, setzt uns einen Kopfschuss. 1:0 für die Bastarde, aber smart gespielt haben sie und clever die neue Geheimwaffe des „Black Ice“-DLCs eingesetzt. Es ist ein erstaunlich starkes Gadget, weil ihr damit sehr effizient Fallen bauen könnt. Die meisten Teams gehen in Zwei-Mann-Gruppen vor, versucht jetzt der Partner seinen Kollegen zu verarzten, fällt es ihm schwer die Übersicht über den Raum zu behalten und sein Team wird ihn erst dann erreichen, wenn ihr euren beiden Opfern bereits eine Kugel zwischen die Schläfen gedrückt habt.

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