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Razer Viper Gaming-Maus – Hardware-Test

Revolutionär oder einfach nur gut?

Hardware: Test Benjamin Braun

Mit ultraschnellen Reaktionszeiten bei Tastenklicks will Razer mit seiner neuen Gaming-Maus nicht weniger als den E-Sport revolutionieren. Ob das funktionieren könnte und was das Gerät sonst so kann, erfahrt ihr in unserem Test.

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Der Markt für Gaming-Peripherie ist hart umkämpft, nicht zuletzt in Bezug auf leistungsstarke Computermäuse. Mit der Razer Viper legt der kalifornische Zubehörhersteller sein neues Profimodell vor. Das Design ist eher schlicht, doch seine neuartigen Maus-Switches sollen mit Reaktionszeiten von nur 0,2 ms die Konkurrenz beim Klicken mächtig alt aussehen lassen. Möglich wird dies durch optische Maus-Switches anstelle der mechanischen Lösung aller anderen Hersteller, die bei ähnlich hochwertigen Gaming-Mäusen im Regelfall mindestens 2,5-mal so lang ausfällt. Wir haben die erst seit wenigen Tagen im hauseigenen Store verfügbare Razer Viper bereits vorliegen und damit in "Counter-Strike: GO" und Co unzählige Klicke für euch hinterlassen. Ob sich der stolze Preis von knapp 100 CHF (89 Euro) lohnt, erfahrt ihr im Folgenden.

Von aussen konservativ

Die knapp 13 cm lange, 4 cm hohe und bis zu 7 cm breite Razer Viper kommt äusserlich in einem eher schnörkellosen Design daher. Das symmetrisch geformte Gehäuse, wodurch die Viper gleichsam für Rechts- wie auch Linkshänder geeignet ist, wirkt aber dennoch so, als hätte Razer viel Wert auf einen aerodynamischen Schliff gelegt. Aufgrund der vergleichsweise schlanken Gestalt des Eingabegerätes ist der Griff bei Nutzern mit grösseren Händen nicht gänzlich optimal.

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Die gummierten Seitenflächen sollten aber auch jenen ausreichend Halt geben - sogar bei der relativ stark fettenden Fingerhaut des Testers war das selbst nach längeren Spielesessions der Fall. Trotz ihrer sehr stabilen Hartplastikschale fällt die Viper mit 69 g (ohne Kabel) besonders leicht aus. Zum Vergleich: Die ebenfalls kabelgebundene, preislich ähnlich gelagerte Rival 600 von SteelSeries bringt es auf 96 g, bietet dafür im Gegensatz zur Viper jedoch die Möglichkeit, das Gewicht der Maus auf Wunsch zu erhöhen. Logitechs deutlich teurere kabellose G Pro ist mit etwas mehr als 81 g allerdings nur unwesentlich schwerer.

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