Retropolis 2: Sag Niemals auf Wiedersehen - Test / Review

Mit der Bitte um ein Wiedersehen

Test Video Nico Schluchter getestet auf PlayStation 5

Freude der virtuellen Realität kommen auf der PlayStation 5 leider nicht wie gewünscht auf ihre Kosten. Jüngst gab es etwa einen Dämpfer, als enthüllt wurde, dass das neue "Astrobot" nicht für PS VR2 erscheinen wird.

Umso glücklicher ist die Community, wenn ein Game erscheint, das aus der Indie-Ecke stammt und sich als Volltreffer erweist. Ob dieses Kompliment auch auf das Abenteuerspiel "Retropolis 2" zutrifft? In den folgenden Zeilen werden wir es euch verraten.

Wo die Liebe hinfällt

Wie es der Titel bereits vermuten lässt, knüpft "Retroplis 2: Sag Niemals auf Wiedersehen" an die Handlungen des ersten Teils an. Als Robo-Detektiv Philip Log suchen wir nach der Femme fatale Jenny Montage, die uns gehörig den Kopf verdreht hat. Der Antagonist von Teil 2 ist ein intrigantes Wesen, das sich Magier nennt. Dieser scheint nicht nur im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Jenny Montage zu stehen, sondern hat ihr auch das Hirn verdreht. Sehr zur Beunruhigung des ansonsten stoischen Protagonisten, scheint die Robo-Dame sich nicht mehr an ihr Glück mit dem Detektiv zu erinnern.

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In den folgenden rund vier Stunden Spielzeit wird es in "Retropolis 2: Sag Niemals auf Wiedersehen" darum gehen, die Pläne des Magiers zu durchkreuzen und Jenny aus dessen Fängen zu befreien.

Spannende, kurzweilige Geschichte

In vier Stunden wird kein "Schuld & Sühne" erzählt. Trotzdem ist die Geschichte erstaunlich mitreissend. Dies liegt an einer gelungenen Inszenierung von entscheidenden Momenten in der Story. Ausserdem sind die Dialoge zwischen den Charakteren der Spielwelt gelungen.

Essenz des Spiels

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Bevor wir unsere Mission abschliessen können, gilt es in den insgesamt vier Episoden des Spiels, zahlreiche Rätsel zu lösen. Dabei handelt es sich meistens um Umgebungsrätsel. Sie sind konsistent auf einem guten bis sehr guten Niveau gehalten. Sie überfordern nicht, massieren aber auch Experten stellenweise die Gehirnzellen. Beispiel gefällig? Dann lest jetzt weiter, ansonsten hüpft ihr spoilerfrei zum nächsten Abschnitt: Im zweiten Kapitel sind wir in einer Zelle eingesperrt und müssen einen Schlüssel vom entfernten Boden erreichen. Die Lösung des Rätsels ist innovativ: Wir ändern das Programm des Staubsaugerroboters in der Zelle und platzieren ihn in direkter Linie zum Schlüssel. Ganz pflichtbewusst überreicht uns der Staubsauger später den eingesaugten Schlüssel zur Freiheit. Anderswo müssen wir etwa Stromlinien so drehen, dass ein Kreislauf entsteht.

Sollte man einmal festhängen, steht per Knopfdruck die Komplettlösung bereit. Schade, dass es nicht ein Tippsystem in das Spiel geschafft hat. Manchmal würde auch eine kleine Hilfestellung genügen, um fortzuschreiten.

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