Roborock Qrevo Curv 2 Flow - Test

Guter Saug-Wisch-Roboter mit toller App, aber verbleibenden Macken

Hardware: Test Sönke Siemens

Sei es nun "Pragmata", "Life is Strange: Reunion", "Super Mario Bros. Wonder" mit der "Bellabel-Park-Erweiterung", "Marathon" oder "Crimson Desert": In den letzten Wochen sind richtig viele Spiele auf den Markt gekommen. Die Zeit, sie alle in Ruhe und entspannt zu geniessen, haben jedoch die wenigsten. Genau hier kommen moderne Smart-Home-Geräte ins Spiel, allen voran Saug- und Wischroboter. Speziell unter erwachsenen Gamern werden sie immer beliebter, da sie einem unliebsame Putzarbeiten abnehmen und so zeitliche Freiräume schaffen. Eines der neuesten Modelle des Herstellers Roborock stellen wir euch in diesem Test vor. Gemeint ist das auf der CES 2026 erstmals enthüllte Roborock Qrevo Curv 2 Flow, das sich vor allem durch die Integration einer selbstreinigenden, 27 cm langen Wischwalze mit hohem Anpressdruck auszeichnet.

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Der LiDAR-Sensor oben auf dem Roborock Qrevo Curv 2 Flow scannt die Räumlichkeiten und ermöglicht eine präzise Orientierung. Im Gegensatz zum Premiummodell Saros 20 kann er jedoch nicht im Gerät versenkt werden.

Bevor wir uns die Reinigungsleistung im Detail betrachten, zunächst ein paar Worte zum Lieferumfang und zur Ersteinrichtung. Neben dem eigentlichen Roboter liefert Roborock das Gerät mit einer weissen, 45 x 45 x 45 cm grossen Dockingstation aus. Sie ist in Weiss gehalten und wirkt durch ihre abgerundete Form ein bisschen wie ein geschrumpftes futuristisches Iglu. Das graue, mitgelieferte Stromkabel hat eine Länge von ca. 1,5 m und wird hinten links in die Station gesteckt. Letztere muss also nicht zwingend direkt in der Nähe einer Steckdose stehen.

Öffnet man deren Deckel auf der Oberseite, kommen drei Bereiche zum Vorschein. Vorne rechts in der Station befindet sich der Frischwasserbehälter mit einer Kapazität von 4 l. Daraus zapft sich der Qrevo Curv 2 Flow das Wasser für seinen internen, 100 ml grossen Frischwassertank, mit dem dann wiederum die Spira-Flow-Wischwalze mit Wasser versorgt wird. Vorne links im Gehäuse des Docks ist dagegen der Schmutzwassertank untergebracht. Er hat eine Kapazität von 3 l. Beide Tanks werden mit einem aufklappbaren, gut isolierten Deckel verschlossen und verfügen über Tragegriffe, die den Transport zum nächsten Bad deutlich erleichtern.

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Der Qrevo Curv 2 Flow wird in einer recht robusten Verpackung angeliefert. Styropor schützt alle wichtigen Komponenten.

Im dritten, ebenfalls mit einer abnehmbaren Abdeckung ausgestatteten Fach schlummert der Staubsaugerbeutel. Es hat ein Fassungsvermögen von 2 l. Dockt der Roboter an der Station an, wird der Schmutz hier hineinbefördert. Schade: Ein dedizierter Tank für Reinigungsflüssigkeiten ist bei diesem Modell leider nicht vorhanden. Stattdessen muss eine spezielle Reinigungslösung mit dem Reinwasser vermischt werden.

Unten in der Station befindet sich indes die Parkgarage. Hierher begibt sich der Roborock Qrevo Curv 2 Flow, wenn man die Home-Taste drückt oder ihn per App zurück nach Hause schickt. Damit das Rangieren und Einparken gut klappt, sollte nach vorn ein Freiraum von rund 1,2 m und zu den Seiten ein Freiraum von 0,4 m eingehalten werden. An der Station lädt das Gerät zudem seinen 5'200 mAh grossen Akku. Einmal komplett aufladen dauert ca. drei bis vier Stunden und stellt dem Putzroboter dann Strom für knapp über vier Stunden Dauerbetrieb zur Verfügung - ein sehr guter Wert und absolut ausreichend für mindestens eine Komplettsäuberung der meisten Wohnungen.

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