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Rocket Arena - Test / Review & Interview

3-vs.-3-Action mit Knalleffekt!

Test Video olaf.bleich getestet auf PlayStation 4

Knallbunt, laut und ein bisschen verrückt: Schnappt euch die Bazooka und kickt Piraten, Unterwassernymphen und Abenteurer aus der "Rocket Arena". Der Test verrät, was genau hinter dem Helden-Shooter steckt und wieso das Spiel ein Geheimtipp für euch sein könnte.

Raketen! Das ist die Hauptzutat von "Rocket Arena". Die fliegenden Sprengsätze geben dem von Final Strike Games entwickelten Helden-Shooter nicht nur den Namen, sie prägen auch das Gameplay. Raketenwerfer sind euer Hauptwerkzeug in dem Third-Person-Actionspiel: Mit ihnen kickt ihr in knackigen 3-vs.-3-Duellen andere Spieler aus der Arena, katapultiert euch selbst aber auch mit Raketensprüngen über Plattformen.

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Das sogenannte Rocket-Jumping besitzt eine lange Tradition in der Videospielgeschichte und fand seine Ursprünge in Titeln wie "DOOM", "Quake" oder "Unreal Tournament". Mit diesen Spielen hat das kunterbunte und eher kindgerecht anmutende "Rocket Arena" zunächst wenig gemein, doch der erste Eindruck trügt ja bekanntlich manchmal.

Startschwierigkeiten und Multiplayer-Fokus

Wir sagen es gleich vorweg: Wer gern Solo-Abenteuer zockt, ist hier falsch. Gleiches gilt für Freunde zünftiger PvE-Gefechte. Die "RocketBot Attack", in der ihr Horden von Robotern bekämpft, ist lediglich ein Pausenfüller und auf Dauer monoton und stumpf. In diesem Multiplayer-Bereich bieten Titel wie "Gears 5" etwa bedeutend mehr. Seid euch also darüber im Klaren, dass "Rocket Arena" auf kompetitive Mehrspielerschlachten im 3-vs.-3-Modus ausgelegt ist.

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Das zweite "Problem" des Titels ist zweifellos sein Look. "Rocket Arena" setzt auf bunte Cartoon-Optik und wirkt damit alles andere als innovativ oder extravagant. Es erinnert stark an "Fortnite", und auch die zehn Charaktere könnten klischeebeladener kaum ausfallen. Auf den ersten Blick wirkt "Rocket Arena" daher eher wie Kaugummi-Gaming: etwas platt und wenig anspruchsvoll. Glücklicherweise ist das Gameplay stark genug, um diese Schwächen abzufedern.

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