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Eindrücke aus dem ersten VR-Center der Schweiz

Next Step Holodeck!

Artikel Video Roger Sieber

Nachdem wir von den Betreibern des ersten Schweizer Virtual Reality Centers in Dietlikon eine Einladung zum Anspielen ihres VR-Abenteuers erhielten, haben wir uns nicht lange bitten lassen. Eine solche Gelegenheit lässt man sich ja nun nicht einfach so entgehen. Ob sich der Besuch gelohnt hat, verraten wir euch jetzt.

Viele von euch werden VR-Brillen wie die PlayStation VR, Oculus Rift oder auch die HTC Vive kennen. Headtracking und Gyros sorgen dafür, dass wir uns im virtuellen Raum umsehen und mit Gegenständen interagieren können - auch leichte Bewegungen werden erkannt. Die Betreiber des VR-Centers gehen aber bereits einen Schritt weiter und setzen auf Ganzkörper-Tracking. Der Spieler erhält Fussbänder und Handschuhe die mit reflektierenden Kugeln versehen sind, ganz so, wie ihr das von Motion-Capturing bei Softwareentwicklern wie Naughty Dog und Co. kennt. Ausgerüstet mit einem Computerrucksack, VR-Brille und Headset kann sich der Spieler komplett frei im Raum bewegen, ohne störende Kabel, die für Stolpergefahr sorgen könnten! Insgesamt 24 Kameras verfolgen die Spieler und kümmern sich um ein genaues Tracking der Mitspieler und deren Bewegungen.

Auf der Suche nach dem Artefakt

Screenshot

In dem von uns angespielten "Explorer", fanden wir uns auf einem futuristischen Raumschiff wieder. Als ich mich umdrehe, entdecke ich neben mir meinen Kollegen Sascha, der sich ebenfalls die VR-Ausrüstung umgeschnallt hatte. Gemeinsam tauchten wir in die virtuelle Welt ein und sehen uns im Raumschiff um. Vor uns erscheint eine Abgrenzung, die uns vom Raumschiffcaptain trennt. Neugierig wie ich bin, greife ich danach und bin ehrlich überrascht. Das Geländer existiert tatsächlich. Ein ganz neues Erlebnis. Man hat beinahe das Gefühl sich in einem Holodeck aufzuhalten. In einem kurzen Briefing erklärt uns der Commander, was an Aufgaben vor uns liegt. Gemeinsam sollen wir ein Artefakt auf dem Planeten unter uns bergen. Sascha schnappt sich die Taschenlampe, wiederum ein echtes Objekt, das sich im virtuellen Raum entsprechend verhält. Gleich darauf begeben wir uns gemeinsam zum Transporter und werden auf den Planeten gebeamt.

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