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Handyspiele in der Schweiz bald verboten? - Aprilscherz

Mobilegames könnten in der Schweiz bald nicht mehr erlaubt sein

Artikel Roger Sieber

Wie wir aus gut informierter Quelle kürzlich erfahren mussten, planen gleich zwei Schweizer Regierungsparteien ein mögliches Verbot von Spielen wie „Farmville“, „Clash of Clans“ und ähnliche Titel für Handhelds und Tablets. Allerdings wären nach aktuellen Informationen wohl auch Konsolentitel wie „Dead Space 3“ betroffen.

"Farmville", "Candy Crush" und "Clash of Clans" sollen verboten werden? Aus welchem Grund? Nun, das haben wir uns auch gefragt und sind den aktuellen Gerüchten nachgegangen.

Wie sich nach längerer Recherche herausgestellt hat, will die Initiantengruppe rund um Frau Callandé hart gegen Spiele mit den bekannten InGame-Payments und den Micro-Transaktionen vorgehen. Als Grund für das geplante Verbot nennt das Gremium rund um Nationalrat die zunehmende Verschuldung der heutigen Jugend.

„Spiele wie Clash of Clans verlangen vom Spieler, dass dieser Unsummen von Echtgeld investiert. Ohne diese Zahlungen hat dieser keine Chance gegen Gleichgesinnte. Zudem realisieren Kinder nicht, dass sie hier mit echtem Geld spielen“, so Callandé im mit uns geführten Telefon-Interview Ende letzter Woche.

„Wir verlangen vom Bundesrat, dass dieser das bestehende Glücksspielgesetz auf Konsolen- und Handheldspiele erweitert, damit die Unart der InGame-Käufe verboten oder zumindest stark eingeschränkt wird“, so Callandé im weiteren Verlauf des Gesprächs.

„Es ist tragisch, dass die heutigen Jugendlichen so viel Zeit mit ihren Handys verbringen anstatt Sinnvolles mit ihrer Zeit anzustellen“, kriegen wir in einem weiteren Interview zu hören. Die Politikerin aus dem St.Galler Rheintal will aber nicht namentlich genannt werden.
Darüber wundern wir uns allerdings sehr.

*Wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufenden. Falls ihr das uns zugespielte Dokument „Verbot von InGame-Payment in Spielen“ erhalten möchtet, schickt uns eine kurze EMail an redaktion@games.ch mit dem Stichwort „InGame-Verbot“.

[UPDATE] Natürlich hat es sich bei dieser Meldung um einen Aprilscherz gehandelt. Schockiert hat uns jedoch, dass viele Leser der Meinung waren, dass die Meldung echt sei.  (oder nicht wirklich als Aprilscherz****erkennbar war).
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