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Sony

Es darf nicht zu viele HD-Remakes geben

News Katja Wernicke

Im Rahmen der gamescom 2014 hat sich PlayStation Europe Chef Jim Ryan gegenüber Computer and Videogames zu der aktuellen Phase der HD-Remakes geäussert. Dabei ist sich Sony, so Ryan, durchaus bewusst, dass es nicht zu viele HD-Remakes geben darf, um die Kunden nicht zu verschrecken.

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“Wir konnten diesmal beobachten, wie die Leute von einer Konkurrenzplattform der letzten Generation zur PlayStation 4 gewechselt sind”, so Ryan gegenüber CVG. „Und es macht einfach Sinn, diesen Leuten ein Spiel wie The Last of Us zu geben, das sie damals nicht spielen konnten. […] Ich glaube aber auch, dass man das Ganze sehr vorsichtig angehen muss. Es darf nicht zu viele davon geben, andernfalls wirkt die Next-Gen nur wie eine aufgewärmte Last-Gen. Und das ist etwas, was wir mit Sicherheit nicht wollen. Ich denke, die Balance ist gerade richtig. Es gibt zwar auch andere Spiele, die man sich anschauen könnte, aber irgendwann kommen wir an einen Punkt, an dem die Next-Gen weitergezogen ist und es sich nicht mehr lohnt, alte Titel aufzuwärmen”, so Ryan.

Mit Spielen wie „The Last of Us: Remastered“, „Tomb Raider“, „Sleeping Dogs“ oder „Grand Theft Auto 5“ sind nicht gerade wenige HD-Remakes vorhanden, gerade da die PlayStation 4 noch sehr jung sind und einige der Spiele erst vor kurzer Zeit für die PlayStation 3 veröffentlicht wurden. Wie die Zukunft aussehen wird, muss sich noch zeigen. Laut Ryan sollten solche Spiele die PS4 aber nicht dominieren.

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