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Sony

Umsatzplus, aber dennoch grosse Verluste

News Katja Wernicke

Während andere Unternehmen bereits vor einigen Tagen die Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr (01.04.13 - 31.03.14) bekannt gegeben hat, veröffentlicht Sony diese erst jetzt. Bei den veröffentlichten Zahlen bleiben Jubelgesänge sicherlich auf der Strecke.

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Demzufolge muss Sony einen Nettoverlust von Yen 128,4 Mrd. (EUR 916,9 Mio. / USD 1,25 Mrd.) verweisen. Im Vorjahr gab es einen Nettogewinn von Yen 41,5 Mrd. (EUR 296,35 Mio. / USD 406,48 Mio.). Dennoch stiegt der Umsatz um 14,3 Prozent auf Yen 7,7 Billionen (EUR 55,46 Mrd. / USD 76,0 Mrd.). Der operative Gewinn fiel um 88,3 Prozent auf aktuell Yen 26,5 Mrd. (EUR 189,23 Mio. / USD 259,5 Mio.). Erneut kämpft Sony mit der Konkurrenz von Apple und Samsung, da Konsumenten lieber zu entsprechenden Produkten greifen.

Ähnlich sieht es auch in der Sparte „Games“ aus, welche für das PlayStation-Geschäft verantwortlich ist. Ebenfalls gibt es ein Minus von Yen 8,1 Mrd. (EUR 57,88 Mio. / USD 79,33 Mio.). Verantwortlich dafür sind vor allem die Kisten für die Markteinführung der PlayStation 4. Dazu kommen Yen 6,2 Mrd. (EUR 44,27 Mio. / USD 60,72 Mio.) Abschreibungen von PC-Spielen, die von Sony Online Entertainment verkauft wurden.

CEO Kazuo Hirai möchte am 22. Mai 2014 eine neue Strategie für den Sony-Konzern vorstellen. Bisher war er nur damit beschäftigt Fehler auszumerzen - neue Innovationen blieben in den zwei Jahren, die er bisher im Amt ist, stellenweise auf der Strecke. Erste Massnahmen werden aber bereits jetzt vollzogen: 5.000 Stellen werden gestrichen, die PC-Sparte wird abgestossen und das TV-Geschäft soll eine separate Einheit bilden.

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