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Southpark Phone Destroyer - Test

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Vitaler, Stärker und ausdauernder

„Southpark Phone Destroyer“ gehört zu den viel kritisierten Freemium-Spielen. Es grenzt an Ironie, dass es zu diesem teils verhassten Finanzierungsmodell eine entsprechende “Southpark“-Episode gibt. Diese ist sehr zu empfehlen und den entsprechenden Ausschnitt findet ihr im Übrigen auf Youtube. Zu Gute heissen muss man den Entwickler dabei, dass das Spiel grundsätzlich auch kostenfrei spielen lässt. Gerade in den späteren, schwierigeren Levels, wird man aber dazu verleitet leistungsfähigere Karten zu erwerben. Alternativ könnt ihr natürlich auch eure Equipe so gut es geht aufleveln. Hierfür werden entsprechende Boni benötigt, die ihr jedoch im Spiel freischalten könnt. Insgesamt ist der Schwierigkeitsgrad gut balanciert. Zu Beginn stellen die Levels kaum eine Herausforderung dar, mit der Zeit werden diese aber spürbar schwerer. Zudem könnt ihr jedes Level in insgesamt 15(!) unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen spielen.

Erste Sahne.. mhm Sahne

Da war noch gerade genug Sahne übrig, als dass ich sie im Titel zweimal nennen konnte. Der Rest liegt in der Wampe von Cartman. Wie auch immer. Erstklassig, um beim Sinn zu bleiben, ist die Präsentation des Smartphone-Spiels. Sofort fühlt man sich nach Southpark versetzt. Nicht nur sind die Charaktere top modelliert, auch gefallen deren kreative Verkleidungen. Zur genialen Atmosphäre tragen auch die Idee einer Abbildung von FaceTime-Anrufen oder Gruppen-Chats bei.

Screenshot

Erfreulicherweise ist das Spiel mit der englischen Originalsprache vertont. Deutsche Untertitel werden dabei eingeblendet, so dass auch Nichtkenner der Übersee-Sprache dem Geschehenen folgen können. Während dem eigentlichen Spiel dominiert aber der Soundtrack, der dabei nicht gross auffällt oder hängen bleibt.

Da Southpark Phone Destroyer kostenlos verfügbar ist, gibt es eigentlich keinen Grund das Spiel nicht zumindest anzutesten. Auch nach dem Spielen zu Testzwecken werde ich dem Spiel weiterhin treu bleiben. Mir gefällt die Aufmachung und das grundsätzliche Spielprinzip.

Zum absoluten Hit fehlt es aber dann doch an etwas Abwechslung oder mehr Spieltiefe. An den Genrekrösus “Plants vs. Zombie“ reicht das Spiel nicht ran, schafft es aber zu einem Sehr gut-Prädikat.

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